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11 November 2010

Hundekenner ?????? ... und andere Menschen .... :-(((((



Wir hatten am Sonntagnacht einen Wasser"Fall" in der Wohnung. 
Jetzt sollte ein Installateur kommen und diesen Schaden beheben. 
Heute waren sie da, 2 Männer. 
Ich LIEBE es, wenn ich mit jemandem über etwas diskutieren muss, was ich ganz sicher weiß!!!! 

Dieser Fleck käme nicht von der Dusche ... ähm ... oben wurde geduscht und dann kam bei uns das Wasser!!!
Dieser Zusammenhang dürfte doch wohl eindeutig sein?!!!! 
Aber ich bin ja nur ein kleines blondes Frauchen ... 
Sie hätten nur einen kleinen Schaden gefunden an der Dusche und von da käme nicht so viel Wasser. 

Dann kam er in unsere Wohnung .... Winnie zu ihm hin .... sie "begrüsst jeden".
Ich möchte betonen, dass sie niemanden anspringt, sondern "nur schnuppert".
Sie hatte den Schwanz ganz eingezogen ... schon fast angetackert am Bauch ... 
Er geht auf  Winnie zu auf bayrisch "wia a Narrischer ... " 
Winnie winselt schon ... weicht zurück, knallt vor Angst an die Tür ... 

Ich sage "bitte nicht .sie hat Angst.. Winnie geh in dein Körbchen ... "
Er ... jetzt kommts!!!! "Ach so .... ich dachte, das ist mein Hund."
WAAAAAAAAAAAAS?
Er ist in meiner Wohnung und denkt dann, das ist sein Hund .... ?
Wenn er einen Hund hat, müsste er ja wohl wissen was es heißt wenn ein Hund winselt
und den Schwanz eingeklemmt hat bis zum Bauch.



Ich mag das sowieso nicht, wenn jemand auf meinen Hund förmlich "zustürmt". 
Ich meine, da wundern sich dann die Menschen, wenn Hunde knurren und beißen.
Ich möchte betonen, dass Winnie das nicht macht!
Sie winselt eben, das heißt "Nein, bitte nicht, ich habe Angst, ich möchte das nicht."

Ist das das Problem?
Weil Menschen nicht zuhören, 
nicht aufpassen, es ihnen egal ist was Andere denken ... wie es ihnen geht? Nur an ihre eigenen Bedürfnisse denken!?

Ich sage zu etwas "nein", dann meine ich das auch genau so!!!! 
Wenn ich dann trotzdem "mitspiele", heißt das nicht, dass ich das in Ordnung finde.
Nur weil ich dann beim nächsten Mal nicht sofort was sage, heißt das nicht, dass mein "nein" einfach übergangen werden kann.
Wie oft oder wie laut muss ich "nein" sagen, damit ich gehört werde?
1x ... 3x .... 5x .....?


Muss ich erst 
- laut werden 
- wütend werden 
- "ausrasten" oder sogar
- weinen
damit ich verstanden werde?

Ein Kind sagt "nein, hör auf ... ich möchte das nicht ... "
Egal, man macht weiter, weil das ist ja "mein Kind". 
Wie soll das Kind dann lernen, dass "nein" auch nein heißt und dass es sich vielleicht (???) in einem gefährlicheren Moment damit helfen kann.
Wenn doch bei "harmlosen" Spielchen ... Raufereien und Balgereien auch niemand zuhört, keine Reaktion erfolgt.
Wenn das "nein" nicht wirkt, weil "es ist ja nur ein Kind". 

Ich meine, wir haben eine Verantwortung übernommen ... 
für Kinder ... für Tiere. 
Und das heißt, auch mal "zuhören" ... "hinhören". 
Und wenn das Kind "nein" sagt, das auch mal respektieren auch wenn man selbst etwas in dem Moment anders sieht. Wir wollen Kinder doch zu selbstbewussten Menschen erziehen.

Wie soll ein Kind bei uns ein "nein" respektieren, weil es lernt ja, dass "nein" gar nichts heißt.

NEIN heißt nein!
Bei jedem ... Hund ... Katze ... Kind ... Mann ... Frau ... !!!
Bei jedem Lebewesen!!!



Kommentare:

  1. Da ist man doch nur froh, wenn die wieder weg sind, und macht ganz schnell die Tür zu.
    Aber zu mir kam echt mal ein Handwerker mit seinem Hund. Ich hab fast einen Herzstillstand gehabt. Mach die Tür auf, dem sein Hund rast hier rein, unserer schiesst aus der Küche....wie war ich froh, dass nicht auch noch ein Kind im Weg stand...
    Der Handwerker (also Michi ist auch Handwerker, ich sag nicht, dass alle so sind!) sagt dann:"mei, jetza regn Sie sich aber auf....der ist doch so kloa.."
    Aber, wir lassen uns nicht ärgern, schreibn das ins Blog und dann geniessen wir die Sonne, die heut noch scheint.
    Viele Grüsse
    Elisabeth

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  2. Liebe Angelika,

    ich wollte mich ganz ganz herzlich für deine netten Zeilen bedanken!!! Es hat mir echt geholfen daß soviele an mich gedacht haben... ich war also nicht alleine... und das hat wirklich gut getan. Ich freu mich jetzt auf Malta... mal wieder durchatmen und die Seele baumeln lassen... das wird mir bestimmt gut tun.
    Ich drück dich mal ganz fest und schick dir ganz ganz liebe Grüße, deine Ursula

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  3. Meine liebe Angelika,

    manches das ich so lese und selbst auch erlebt habe,lässt mich einfach keine Worte mehr finden Du hast mit Sicherheit Recht aber leider ändert das nichts ,denn solche Menschen wie zb Euren Handwerker gibt es zu genüge

    Winnie,ach die ist so süß -sie guckt so lieb in diese Welt und ich könnte sie so einfach stundenlang nur knuddeln und streicheln...
    ich hoffe,das Eingemachte ist diesmal angekommen

    zumindest ist es hier raus :(-was leider nichts heißt aber,so weißt Du es wenigstens

    ich denke ganz feste an Dich
    Deine Momo

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  4. Liebe Angelika,

    ih finde das reichlich unsensibel. Das muß man doch merken, daß der Hund sich bedrängt fühlt und nicht will. Wenn ich in ein Haus mit Haustieren komme, dann lasse ich sie auf mich zukommen und nicht umgekehrt. Und kommen sie nicht - auch gut.
    Mit meinen beiden Hunden habe ich allerdings ein ganz anderes Problem: Die stürmen liebevoll auf alles und jeden zu - egal ob er das will oder nicht. Was ich dabei nicht verstehe, sind manchmal ängstlich rufende Erwachsene, wobei ich sagen muß, daß meine Hunde eine Schulterhöhe von lediglich 15 und 21 cm haben und ganz deutlich ihre immer freundliche Gesinnung und überschwengliche Freude zeigen. Wie kann man vor diesen beiden Winzlingen, die einen regelrecht anlachen, Angst haben?

    Liebe Grüße,
    Tanja

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