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30 November 2011

Ich bin ein Mann



Unser "Kleiner" ... er fühlt sich wie immer, unverstanden. 
Manche Dinge, die er "verspeisen" soll, behandelt er wie einen Feind. 
"Seine Sicht" der Dinge ist natürlich -mal wieder- anders.


Was ist denn das? "Die" sagt ich soll das essen ... 
Rot? Bewegt sich das noch?


Da hau ich jetzt einfach mal drauf ... iiiiiiii ... das ist ja nass ... 
Bäh ... 


Näää ... bäh ... das ess ich nicht!!!
Das ist ja Gemüse ... spinnt "die" ...
Ich bin ein Mann, ich esse kein Gemüse!!! 


Es war zum lachen... er hat dieses kleine Stückchen Paprika... 
bekämpft. Er ist drauf gesprungen ... hat es angetatscht ... dann doch mal probiert ... 
sich geschüttelt ... es wieder ausgespuckt und irgendwann mit "Verachtung" runter geschluckt. 

Ein ähnliches "Schauspiel" gab er auch mit einem Apfel.
Wieder hüpfen ... bekämpfen ... "erlegen". 



Er meint, wir ärgern ihn so sehr, dass er schon "Augenringe" bekommt. 



Die zwei ... gaaanz langsam gibt es auch hin und wieder einmal 
"harmonische Zweisamkeit"








25 November 2011

Gott schuf die Menschen und die Tiere



Heute lese ich in einigen Blogs von dem:

Ich finde DAS auch nicht gut. 
GAR NICHT!!!
Ich hatte es vor ein paar Tagen im Fernsehen gesehen und weg geschaltet, weil mir bei solchen Bildern die Tränen in die Augen schießen. 

Auch wir haben einen Hund aus dem Süden. 

Aber:

Sollten wir nicht auch vor unserer eigenen "Haustür" kehren?
Im
"Kleinen" auch mal tierlieb sein?

Wenn ich mit unserer Winnie spazieren gehe, gibt es viele Menschen, die sofort die "Krise" bekommen.
Ein Schäferhundmischling, der kann nur böse sein. Was sonst?
Kleine Hunde werden sofort hoch gerissen, wenn Winnie dann vor den Besitzern "sitzt" (!!!) kriegen die sofort Panik um ihren Hund. Klar sitzt sie davor, weil sie den Hund kennen lernen möchte!!! 
Wenn es mir zu "bunt" wird sage ich dann gern mal: "Keine Angst, die hat heute schon einen Hund gefressen, sie hat keinen Hunger mehr."

Wenn es dann noch zu einer "Diskussion" zwischen Winnie und einem anderen Hund kommt ... 
wer wird dann wohl Schuld sein?
Großer böser Hund, MEINE ganz klar!!! 

Vor einigen Jahren ging ich hin und wieder mit einer gemischten "Hundegruppe" (kleine und große Hunde) spazieren.
Es lief alles gut, bis eines Tages ein Mann mit seinem "kleinen" Hund dazu kam.
Es gab einen Streit zwischen Winnie und dem "Kleinen". 
Keine Beißerei, einen Streit ... geknurre ... gefletsche ... Sonst nichts. Natürlich war unsere Winnie Schuld!!! 
Der Besitzer des Kleinen ging so weit und wollte Winnie mit seinen Stiefeln treten. 
HALLO???? Geht´s noch???
WO bitte bleibt da unsere Tierliebe? 
Ich brauche wohl nicht betonen, dass ich nie wieder mit dieser Gruppe spazieren ging.

***

Wenn auch heute noch Schnauzengriff und Alphawurf, vielleicht sogar noch den Welpen zu packen und am Nacken zu schütteln, als Mittel zur Hundeerziehung propagiert werden:
Schütteln diese Menschen ihre Kinder auch, wenn sie "unartig" sind?

Wenn wir uns lieber einen Welpen als einen Hund aus dem Tierheim holen.
Lieber einen Hund ohne Vergangenheit ... (ich nehme mich da nicht aus!)

Essen nicht viele Thunfisch? Was ist mit den Delfinen? 

***

Es gibt so viele Beispiele. 



Für die Hunde in der Ukraine wird schon einiges getan, eben habe ich diesen Artikel gefunden:

Wir können nicht gegen ALLES etwas tun, aber wir können bei uns im "Kleinen" anfangen. 



"Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten. 
Aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen."
(Arthur Schopenhauer)




"Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt."
(Verfasser unbekannt)



21 November 2011

Nun fehlst auch Du!




Mama es ist wieder Montag,
es war von Sonntag auf Montag als Du "gegangen" bist. 


Mama, Du fehlst mir so sehr!!!

Viele bereiten sich auf Weihnachten vor,
wenn ich daran denke, könnte ich laufen, einfach nur laufen, weit weit weg.

Aber vor sich selbst kann man nicht davon laufen. 

So muss ich DA durch, durch dieses Weihnachten, wenn wieder zum ersten Mal ein Mensch den ich liebe fehlt.




Ihr seid nicht mehr da ... seit 1987 ... es war immer eine Leere ... 
in mir
am Baum 
überall. 

Ach Mama, nun fehlst auch Du!!!


15 November 2011

Zeit zum Trauern





Für meine Lieben ist es schwer, auf mich zu warten ...
warten darauf, dass die Trauer vergeht ...
Vergeht sie jemals?
Ich weiß meine Lieben "warten" ... 

Sie warten ... ich weiß, dass DAS schwer ist ...!!!
Aber zu trauern ist auch schwer.

Danke!!!




11 November 2011

Hundekenner ... ???



Am Sonntag waren scheinbar die ganzen "Hundespezialisten" unterwegs. 

Was einem auf so einem Spaziergang mit Hunden alles passieren kann ... wissen wohl viele ... 
aber besonders heftig sind manche "Ratschläge". 
Die wirken im wirklich wie "Schläge".

Gestern ... 
meine Tochter, unser "kleiner Prinz" und Lumpi ... wir sind am Nachmittag nochmal raus.

Wir treffen eine Ehepaar mit einer Hündin, kommen kurz ins erzählen ...
sie erzählt von der Hundeschule ... ich erzähle, dass Lumpi ein kleiner Frechdachs sei ... 
Der Mann: "Man muss den Willen des Hundes brechen ... "
WAAAAS? Schon DA fiel mir nichts mehr ein ... ich möchte keinen "gebrochenen" Hund.
Ich möchte einen fröhlichen, der mir Spaß macht und der mit mir Spaß hat.
Keinen ängstlich neben mir laufenden Hund ...

Plötzlich seine Frau: "Man muss den Hund auf den Rücken werfen und solange liegen lassen bis er aufgibt"
Sprach es, packt Lumpi und dreht ihn auf den Rücken und hält ihn fest.

???????????????????????????

Mein Adrenalinspiegel steigt sofort schlagartig an, mir stellt es die Nackenhaare auf ..
Ich dachte "Nur weg hier, sonst knallt´s"
In solchen Momenten könnte ich ... 
Meine Tochter sieht meinen Blick, geht mit dem Kleinen voraus und ich locke meinen Hund hinterher ... 



Geht´s noch? Was sich manche Menschen erlauben, finde ich unglaublich. 
Ich werfe doch nicht einen fremden Welpen mitten auf der Strasse auf den Rücken. 
Und DANN wundern sich die Menschen, wenn es Hunde gibt, die Angst haben und dann beißen. 
DAS kann das Resultat aus SOWAS sein, weil der Hund dann Angst vor Fremden bekommt!!!
Denn DIE werfen ihn ohne Grund auf den Rücken.
HALLO???? Mein Hund ist in der Sozialisierungsphase!!! 
Sehr sozial ... "wenn du dich nicht ergibst, werfe ich dich auf den Rücken".
Warum soll er sich ergeben, wenn er nichts gemacht hat?

Abgesehen davon, dass ein Hund sich von "selbst ergibt" und nicht so.

Andere haben "mal" was von Schnauzengriff gehört und den wenden sie dann auch mal gern an.

Ich nehme gerne Tipps entgegen aber erziehen möchte ich meinen Hund selbst.
Denn manche "Erziehungsmethoden" finde ich doch äußerst fragwürdig.

***

Schon einige Stunden vorher waren wir mit beiden Hunden im Wald. 
Winnie lief frei ... plötzlich höre ich jemanden rufen ... 
Ich schon gelaufen ... alle möglichen Gedanken ... 
Plötzlich aus dem "Wald" eine Stimme, eine Frau hält meine Winnie am Geschirr fest.
Erklärung: "Ihr Hund dürfe nicht springen." 
Ich ... gutmütig wie ich bin ... sage: "Halten sie sie fest, die tut nichts"
Hole meine Winnie und leine sie an ... 
Gedacht habe ich mir "Einen fremden Hund einfach so festzuhalten ist schon mutig ..., da hat sie Glück, dass Winnie so souverän ist. Jeder Hund lässt sich das nicht gefallen.
Weiter habe ich nicht darüber nachgedacht.



Kurze Zeit darauf auf dem Parkplatz, gleiche Frau, gleicher Hund. 
Ich ohne Aufforderung wieder Winnie an die Leine ... aber dann war ich echt stinkig. 
Ihr kranker Hund läuft ohne Leine ... und die anderen müssen ihre an die Leine nehmen aus Rücksicht auf ihren frei laufenden kranken Hund. 
Wenn sie ihren Hund bei sich an der Leine führt, hätte sie DIESES Problem nicht,
 weil ihr Hund dann auch nicht springen kann. 

Rücksicht sollte immer von beiden Seiten kommen.

***

Ich meine was man generell für Erziehungstipps bekommt finde ich schon "daneben" aber auch noch auf fremde Hunde "erziehend" einzuwirken finde ich schon ... absolut daneben ...

Mit Kindern bekommt man manchmal ähnlich "gute" Ratschläge geboten.

Bei mir wecken solche Rat"schläge" nur eines ...
den Fluchtinstinkt.


Morgen gehen wir in die Welpengruppe ... die Hundetrainerin war am Montag bei uns im Haus.
Sie schaffte es, dass Lumpi von sich aus sein Schweineohr auf meinem Schoss geknabbert hat.
Ohne "Alphawurf" und Schnauzengriff.
Einfach mit Geduld und Ruhe - die mir, das gebe ich zu, sehr oft fehlen.



09 November 2011

Wie das Leben so spielt ...


Gestern kam meine Große zu uns ... sie war am Friedhof .. 
dort lag ein Zettel mit einer Nachricht für meine Schwägerin ... und einer Telefonnummer ... 
Der Name sagte mir was aber ich war mir nicht sicher.
In meiner Erinnerung kramte ich ... Freunde von Günter, aber ganz sicher war ich mir nicht.
Sollte sie es sein, ich konnte mich noch sehr gut an sie erinnern, sie und ihr Mann, sie hatten mir bei der Beerdigung beigestanden. 
Aber ist sie es wirklich?

Ich rief dort an, niemand da ... keine halbe Stunde später ein Rückruf von dieser Nummer. 

"Sie haben bei mir angerufen" ... ich wusste erstmal nicht ob ich es richtig in Erinnerung hatte.
Ich fragte sie nach ihrem Nachnamen und ja, sie ist es ... 

Ich sagte ihr, dass ich die Schwester von Günter sei ... Angelika ... 
Und da wusste sie sofort.

Wir sprachen über ihn ... über jene Zeit.
Sie sagte, sie wisse noch wie schrecklich das damals alles war, wie schlimm für uns, ein Unglück für uns alle.
Sie ist jene Frau die mit ihrem Mann am Tag der Beerdigung für mich "abgestellt" waren.
Sich um mich sorgten, für mich da waren. Ich mochte sie!!! 
Leider ist der Kontakt irgendwann abgebrochen.

Ich hörte eine Traurigkeit in ihrer Stimme ... 
Ich erzählte ihr, dass meine Schwägerin das Grab aufgegeben hätte. 
Sie war sprachlos, sagte - sowas tut man doch nicht, noch dazu, wenn jemand unter solchen Umständen, so tragisch ums Leben kommt. Ich spürte förmlich ihr Entsetzen.
Sie erzählte auch, dass ihr schon aufgefallen sei, dass es ein anderer Grabstein ist.
Sie gesehen hätte, dass in diesem Jahr meine Mama gestorben ist.
Sie wusste noch von ihr, dass sie "so eine kleine zarte Person war ..."

Sie erzählte mir, dass ihr Mann gestorben sei ... und wie schnell  ... es machte mich traurig ...
Ihre Schwester sei am Samstag beerdigt worden, sie habe eine tiefe Traurigkeit in sich.
Sie war dankbar, dass ich sie angerufen habe. 
Lange haben wir gesprochen, auch über "jene" schwere Zeit .. 

Ich sagte ihr, dass meine Mama in einem Dirndl das sie geschneidert hat, beerdigt wurde. 
Ich weiß noch, dass Mama auf dieses Dirndl ganz stolz war. 
Ein maßgeschneidertes Dirndl ... von einer Schneiderin. 
Sie hat sich gefreut darüber und DAS freut mich!

Es war ein schönes Gespräch, mal wieder von ihnen allen reden ... Hören von jemandem, dass sie mit meinem Bruder befreundet waren, dass er ein toller Mensch war. Und doch ... jetzt ist ES ... ALLES wieder da ...
Niemand mehr da mit dem ich über ihn sprechen kann, der mit mir sprechen mag ... 
ich würde so gern über ihn reden ... meine Kinder waren damals noch zu klein.

Menschen treten in unser Leben und begleiten uns eine Weile,
Einige bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen. 
(Autor unbekannt)

Ja, sie und ihr Mann, sie haben Spuren in meinem Herzen hinterlassen,
denn sie waren in einer für mich äußerst schwierigen Zeit bei mir.
Gott segne sie dafür!!!


Ach ...



Ihr fehlt mir alle so sehr!!! 




08 November 2011

Ganz leise ...



So viel Trauer ...


Mit dem Tod eines lieben Menschen
verliert man vieles,
niemals aber die gemeinsam verbrachte
schöne Zeit.




"Trösten ist eine Kunst des Herzens - sie besteht oft darin,
liebevoll zu schweigen und schweigend mitzuleiden."
Otto v. Leixen




Mondnacht
Es war, als hätt der Himmel
Die Erde still geküsst
Daß sie im Blütenschimmer
von ihm nun träumen müßt.


Die Luft ging duch die Felder,

Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis die Wälder,
So sternklar war die Nacht.


Und meine Seele spannte

Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.
(Joseph von Eichendorff)






Ganz leise grüsse ich alle die trauern.

02 November 2011

Ein halbes Jahr ...



Mama ... heute ist es ein halbes Jahr her.
Ein halbes Jahr bist Du weg ... 
Ich kann es nicht fassen ... so lange schon und für mich doch so kurz.
Manchmal erscheint es mir, als wäre "ES" gestern gewesen. 

In mir ist eine Stelle ... "da blüht nichts mehr"
Ich habe Deine Hände gehalten, Tage, Nächte. 
NICHTS davon bereue ich!!! Keine Stunde, keine Sekunde!!! 
Ich bin froh, DASS ich bei Dir war!!!



Gelebtes Leben
Hände so schön, weil sie Dein Leben zeigen.
Ich halte sie fest, wünsch mir, Du sollst bei mir bleiben.
Es tut mir so weh Dich gehen zu lassen,
darum möchte ich Deine Hand nie mehr loslassen.
(Darf ohne meine Genehmigung nicht gewerblich genutzt, nicht vervielfältigt und auch nicht veröffentlicht werden)



Ich habe gelesen in einem Buch, heute Nacht.
Wie Blei legte sich die "Traurigkeit" über mich.
Ich konnte nicht schlafen, musste an Deine "letzte" Nacht denken.
In diesem Buch wird darüber geschrieben, dass man sie aushalten muss, diese "Leere",
die Leere, die ganz tief drin bleibt. 
Die "Stelle" an der nichts mehr wächst.





01 November 2011

Allerheiligen



Allerheiligen


Wieder stehe ich hier ... zum ersten Mal auch wegen Dir.
Du bist nun auch dort ...
Ich kann es  immer noch nicht glauben und dann frage ich mich ... 

Wie ohne Dich?
Wie lachen?
Wie freuen?
Wie träumen?
Wie leben ohne Dich?


Ohne Euch?


Immer wieder frage ich mich DAS ...