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29 November 2010

Ein Päckchen


Gestern war der erste Advent und auch bei uns ist langsam die Weihnachtsdeko überall






Die Prinzessin und der Prinz haben auch Adventskränze gebastelt, 
mit meiner "kleinen" Hilfe ;-)))



Das ist in diesem Jahr unser Adventskranz in der Küche. 


Letzte Woche schon habe ich ein Päckchen erhalten.
Leider ging es mir gesundheitlich nicht so gut und darum kann ich erst heute zeigen was ich bei  Ruth gewonnen habe. 

Unglaublich was da alles rein passt.


Ich habe mich sehr gefreut. 


Ich habe ausgepackt und ausgepackt,
das wollte gar kein Ende nehmen. 







Ein paar Kleinigkeiten haben spontan ein Plätzchen gefunden:


Liebe Ruth vielen herzlichen Dank, Du hast mir wirklich eine große Freude gemacht!!!!

Nach einem Spaziergang gab es die gestern bei uns, sie waren soooo lecker!!!!



Nun wünsche ich allen einen guten Start in die neue Woche!!!!


17 November 2010

Kinder als Druckmittel ...

Unsere kleine Prinzessin ist wieder mal hier ... 
Wir haben UNO gespielt ... 
sie saß so da und sagte plötzlich ... 
"Weißt du was du daaarfst ... "
Ich schüttelte natürlich mit dem Kopf, wusste nicht ... 
Da meinte sie "Du daaarfst mir zu meinem Geburtstag eine Barbie schenken"
Ein lachen habe ich mir verkniffen, nur noch gesagt "das ist aber lieb von dir, danke schön ... "


Kinder ... auch wenn wir noch so traurig sind, entlocken sie uns ein Lächeln.


Gerade darum kann ich mich manchmal nur wundern ...

Wie manche Menschen ihre Kinder behandeln ... wie einen Besitz ...

Ein Kind ist kein Besitz,  „gehört“ niemandem!!!
Ein Kind ist ein Geschenk, das man „vorübergehend“ in seinem Leben aufnehmen darf.
Ein Kind hat Bedürfnisse, Wünsche, die sich oft nicht mit denen der Eltern decken.
Ein Kind ist auch kein Partnerersatz ... !!!

Ein Kind ist keine Waffe mit der man andere „erpresst“!!!


Ein Kind ist kein Druckmittel mit dem man seine eigenen Pläne durchsetzen kann.

Kinder werden auch erwachsen und denken nach!!!

Wenn die pubertierenden Kinder plötzlich anfangen zu denken, eine eigene Meinung zu entwickeln und nicht mehr alles was „daheim gesagt wird“ für gut empfinden, plötzlich rebellieren, dann wundert man sich.

Wenn Kinder als Druckmittel eingesetzt werden, vergessen sie das nie. 
Die kleine Seele nimmt ihren Schaden, diesen Schaden kann man nicht so einfach "reparieren". 

Wenn man Kindern etwas erlaubt hat und dann plötzlich „umschwenkt“ bloß weil man mit dem Gegenüber ein Problem hat, dann vergessen Kinder das nie!!!


Wie eine Barriere wird das Kind "benutzt" ... "ausgenutzt"


Die Worte "das ist mein Kind" werden heraus geschleudert wie ein Pfeil ... und der trifft.


".... sie wurden mit ihrer Liebe zueinander erpresst, das passiert immer wieder ... "


Jaaaa ... das passiert immer wieder. 
Und es funktioniert. Klar funktioniert es, weil Liebe doch das grösste Gefühl ist.
Aber ist es richtig?
Jemanden mit der Liebe zu einem anderen zu erpressen?


"Du bist nicht meiner Meinung, jetzt bleibt er/sie da."



Und das noch möglichst vor den Augen des Kindes, 
weil das wirkt für die Rache noch viel besser. 
Man sieht das Kind, will zu ihm und darf nicht. 

Mir kommt das vor wie im Kindergarten:
„Du warst nicht lieb zu mir, also darfst du auch nicht mit meinem Bärli spielen.

Ein Kind ist aber kein Bärli ... 





Ein Kind hat Bezugspersonen und diesen Kontakt sollte man wegen eigener Konflikte mit diesen Bezugspersonen dem Kind nicht verbieten.
Vor allem dann nicht, wenn man vorher schon zugesagt hatte und dann plötzlich in Anwesenheit des Kindes seine Meinung ändert.


Kinder ... sind so kleine Hände ... 

"Enttäuscht sein heißt die Täuschung ist vorbei, man braucht nicht mehr mit ihr leben."


Aber in diesem Moment erlebt auch das Kind eine "Enttäuschung". 
Etwas worauf es sich vielleicht gefreut hat, darf es plötzlich nicht mehr. 
Aber man macht sich ja solche Sorgen um sein Kind, 
es ist "mein ein und alles". 
Ach ja? Warum wird es dann so sehr verletzt?


Und was für ein "Machtgefühl" soll das sein, das man auf dem Rücken eines Schwächeren austrägt?
Der Verlierer ist auf jeden Fall das Kind, denn es muss in der Situation bleiben.

Streitereien zwischen Erwachsenen sollten nicht auf dem Rücken von Kindern ausgetragen werden!


Es gibt einen Spruch aus Indien, ich weiß ihn -wieder mal- nur so ungefähr:
Erwachsene achten auf die Taten, die Kinder auf die Liebe.



11 November 2010

Hundekenner ?????? ... und andere Menschen .... :-(((((



Wir hatten am Sonntagnacht einen Wasser"Fall" in der Wohnung. 
Jetzt sollte ein Installateur kommen und diesen Schaden beheben. 
Heute waren sie da, 2 Männer. 
Ich LIEBE es, wenn ich mit jemandem über etwas diskutieren muss, was ich ganz sicher weiß!!!! 

Dieser Fleck käme nicht von der Dusche ... ähm ... oben wurde geduscht und dann kam bei uns das Wasser!!!
Dieser Zusammenhang dürfte doch wohl eindeutig sein?!!!! 
Aber ich bin ja nur ein kleines blondes Frauchen ... 
Sie hätten nur einen kleinen Schaden gefunden an der Dusche und von da käme nicht so viel Wasser. 

Dann kam er in unsere Wohnung .... Winnie zu ihm hin .... sie "begrüsst jeden".
Ich möchte betonen, dass sie niemanden anspringt, sondern "nur schnuppert".
Sie hatte den Schwanz ganz eingezogen ... schon fast angetackert am Bauch ... 
Er geht auf  Winnie zu auf bayrisch "wia a Narrischer ... " 
Winnie winselt schon ... weicht zurück, knallt vor Angst an die Tür ... 

Ich sage "bitte nicht .sie hat Angst.. Winnie geh in dein Körbchen ... "
Er ... jetzt kommts!!!! "Ach so .... ich dachte, das ist mein Hund."
WAAAAAAAAAAAAS?
Er ist in meiner Wohnung und denkt dann, das ist sein Hund .... ?
Wenn er einen Hund hat, müsste er ja wohl wissen was es heißt wenn ein Hund winselt
und den Schwanz eingeklemmt hat bis zum Bauch.



Ich mag das sowieso nicht, wenn jemand auf meinen Hund förmlich "zustürmt". 
Ich meine, da wundern sich dann die Menschen, wenn Hunde knurren und beißen.
Ich möchte betonen, dass Winnie das nicht macht!
Sie winselt eben, das heißt "Nein, bitte nicht, ich habe Angst, ich möchte das nicht."

Ist das das Problem?
Weil Menschen nicht zuhören, 
nicht aufpassen, es ihnen egal ist was Andere denken ... wie es ihnen geht? Nur an ihre eigenen Bedürfnisse denken!?

Ich sage zu etwas "nein", dann meine ich das auch genau so!!!! 
Wenn ich dann trotzdem "mitspiele", heißt das nicht, dass ich das in Ordnung finde.
Nur weil ich dann beim nächsten Mal nicht sofort was sage, heißt das nicht, dass mein "nein" einfach übergangen werden kann.
Wie oft oder wie laut muss ich "nein" sagen, damit ich gehört werde?
1x ... 3x .... 5x .....?


Muss ich erst 
- laut werden 
- wütend werden 
- "ausrasten" oder sogar
- weinen
damit ich verstanden werde?

Ein Kind sagt "nein, hör auf ... ich möchte das nicht ... "
Egal, man macht weiter, weil das ist ja "mein Kind". 
Wie soll das Kind dann lernen, dass "nein" auch nein heißt und dass es sich vielleicht (???) in einem gefährlicheren Moment damit helfen kann.
Wenn doch bei "harmlosen" Spielchen ... Raufereien und Balgereien auch niemand zuhört, keine Reaktion erfolgt.
Wenn das "nein" nicht wirkt, weil "es ist ja nur ein Kind". 

Ich meine, wir haben eine Verantwortung übernommen ... 
für Kinder ... für Tiere. 
Und das heißt, auch mal "zuhören" ... "hinhören". 
Und wenn das Kind "nein" sagt, das auch mal respektieren auch wenn man selbst etwas in dem Moment anders sieht. Wir wollen Kinder doch zu selbstbewussten Menschen erziehen.

Wie soll ein Kind bei uns ein "nein" respektieren, weil es lernt ja, dass "nein" gar nichts heißt.

NEIN heißt nein!
Bei jedem ... Hund ... Katze ... Kind ... Mann ... Frau ... !!!
Bei jedem Lebewesen!!!



05 November 2010

Ausflugsbilder



Am letzten Sonntag haben wir einen kleinen Ausflug gemacht. Wir hatten vor 2 Jahren angefangen viel in den Bergen zu wandern, leider geht das wegen meiner gesundheitlichen Probleme nicht mehr.
Sehr lange waren wir nicht mehr in den Bergen unterwegs. Das Wetter war so schön und so haben wir uns große Mühe gegeben, eine nette kleine Runde auszusuchen. 
Schon die Fahrt ... ich fotografiere zu gern unterm fahren ;-)))



Mitten am Weg ... im Wald, dann diese Kapelle ... 



Den Herbst ...  ich mag ja eigentlich lieber den Frühling aber diese Farben im Herbst.
Als Kind wurde mir erzählt, dass jemand rum läuft und die Blätter anmalt ;-)))
 Na dann viel Spaß ... 


Die hat mein Mann fotografiert, weil ich Kühe mag, die haben sooooooooooo schöne Augen 



Hier wollten wir eigentlich essen gehen ... 
aber ganz viele Autos ... 
allerbeste Mittagszeit ;-)))


Und so sind wir weiter gefahren ... 


Zu Hause wurden wir schon erwartet, schließlich war "Halloween"





01 November 2010

Dein Andenken

Allerheiligen ... der Toten gedenken ... besonders in Bayern.
Ich kenne das schon von Kindesbeinen an.
Schon als kleines Mädchen stand ich an Allerheiligen am Nachmittag am Grab meiner Großeltern.

Und heute? Dieses Ritual gibt es heute für mich nicht mehr.
Und doch, auch ich denke an meine Lieben!!!
Die Gestecke liegen schon ...
ich lasse sie immer bis zum Frühjahr ..
In der Adventszeit lege ich immer noch ein Gesteck dazu,
das ich inzwischen meist selbst mache.

Ich denke an Euch!!! So oft!!! 


Aber gerade jetzt fällt es mir wieder ein ...
Du hast nicht mal mehr einen Stein ... 

Du warst der Held von Trudering.
"München wird auf ewig in Deiner Schuld bleiben" hieß es bei Deiner Beerdigung.
Schöne Worte ... doch für uns, Deine Familie galten sie nicht.
"Umsorgt" wurde nur "sie" ... nicht Deine Familie ...
nicht Deine Mutter, die noch Jahre später ... so verzweifelt war.

Und heute ... heute hast Du nicht mal mehr einen Grabstein ... !
Und wenn es nach "ihr" gegangen wäre, nicht mal mehr ein Grab.

Das war so ein Schock für mich vor 2 Jahren, als ich zum Friedhof kam und Dein Grab, es war nicht mehr da.
Nichts mehr ... nur noch Rasen an der Stelle.
Mir blieb förmlich der Atem stehen.
Ich konnte es nicht glauben.
Eine fremde Frau sah meine Verzweiflung und erzählte noch, dass sie wüsste, dass da der Mann, der Busfahrer liegt, der von dem Flugzeugabsturz in Trudering.

Meine Verzweiflung kann ich nicht beschreiben .....
Die Tage anschließend ... Falschauskünfte bei der Friedhofsverwaltung ...
Du wärst nicht mehr in dem Grab sagte man mir ... anonym beerdigt.
Ich war fassungslos.

Aber liebe Menschen haben sich eingeschaltet. Mein Mann, er hat mir geholfen ...
Die Missverständnisse geklärt, Du liegst noch in dem Grab, ich könnte es haben.
Ganz schnell haben wir gehandelt, um nur nichts zu verpassen.
Nicht, dass in letzter Minute doch noch was schief geht.

 Ich bin so dankbar dafür, heute gehört Deine Grabstelle mir!!!

Damals nach dem Unglück, haben alle nur über "sie" gerdet.
Gefragt wie es "ihr" geht ... wie es Deiner Mutter geht, Deinen Schwestern, Papa, Deinen Nichten,
das hat niemand interessiert.

Das tat schon oft weh, wenn nur nach "ihr" gefragt wurde und wie schlimm das für sie ist.
Wir durften an Deinem Grab nichts machen, nichts pflanzen, das hatte sie uns strikt verboten.

Wir haben es akzeptiert. 
"Sie" gehört doch zur Familie!!!
Nur kein Streit!!!


Aber es war ihr nicht wichtig genug das Grab zu verlängern, nicht ein einziges Mal.
Und dann war es ihr nicht mal wichtig genug uns zu verständigen, dass sie Dein Grab aufgibt.


Sie wusste, dass ich das niemals akzeptiert hätte, dass es Dein Grab nicht mehr gibt.
Sie wusste, dass ich dort immer wieder bin, weil Dein Grab in der gleichen Reihe ist, wie Papa´s Grab.
Sie wusste, was das für ein Schock für mich sein wird ...
Sie wusste von meiner großen Liebe zu Dir.
Sie wusste von meiner Sehnsucht ... meiner Verzweiflung ...

Sie nannte mich ihre "Lieblingsschwägerin". 

Wie konnte sie nur?
Sie wollte Dich uns noch ein letztes Mal nehmen ... genauso wie im Krankenhaus ...

SIE hat es nicht geschafft!!!!




Ihr fehlt mir!!!