Wir haben UNO gespielt ...
sie saß so da und sagte plötzlich ...
"Weißt du was du daaarfst ... "
Ich schüttelte natürlich mit dem Kopf, wusste nicht ...
Da meinte sie "Du daaarfst mir zu meinem Geburtstag eine Barbie schenken".
Ein lachen habe ich mir verkniffen, nur noch gesagt "das ist aber lieb von dir, danke schön ... "
Kinder ... auch wenn wir noch so traurig sind, entlocken sie uns ein Lächeln.
Gerade darum kann ich mich manchmal nur wundern ...
Wie eine Barriere wird das Kind "benutzt" ... "ausgenutzt"
Die Worte "das ist mein Kind" werden heraus geschleudert wie ein Pfeil ... und der trifft.
".... sie wurden mit ihrer Liebe zueinander erpresst, das passiert immer wieder ... "
Jaaaa ... das passiert immer wieder.
Und es funktioniert. Klar funktioniert es, weil Liebe doch das grösste Gefühl ist.
Aber ist es richtig?
Jemanden mit der Liebe zu einem anderen zu erpressen?
"Du bist nicht meiner Meinung, jetzt bleibt er/sie da."
Und das noch möglichst vor den Augen des Kindes,
weil das wirkt für die Rache noch viel besser.
Man sieht das Kind, will zu ihm und darf nicht.
Kinder ... sind so kleine Hände ...
"Enttäuscht sein heißt die Täuschung ist vorbei, man braucht nicht mehr mit ihr leben."
Aber in diesem Moment erlebt auch das Kind eine "Enttäuschung".
Etwas worauf es sich vielleicht gefreut hat, darf es plötzlich nicht mehr.
Aber man macht sich ja solche Sorgen um sein Kind,
es ist "mein ein und alles".
Ach ja? Warum wird es dann so sehr verletzt?
Und was für ein "Machtgefühl" soll das sein, das man auf dem Rücken eines Schwächeren austrägt?
Der Verlierer ist auf jeden Fall das Kind, denn es muss in der Situation bleiben.
Es gibt einen Spruch aus Indien, ich weiß ihn -wieder mal- nur so ungefähr:
Erwachsene achten auf die Taten, die Kinder auf die Liebe.











