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23 August 2012
Du bist fort
23. August das ist der Tag an dem ich immer an Dich denke!
Der Tag an dem Du "gegangen" bist.
Um 9.15 Uhr kam der Telefonanruf.
Ab da war alles anders, nie mehr wie vorher.
Du bist nicht mehr da.
Solange ich lebe bist Du nicht mehr da.
Solange ich lebe bist Du mein Bruder!
Dein Platz ist leer, niemand kann ihn füllen.
Großer Bruder - ich vermisse Dich!
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Besondere Tage,
Günter
13 August 2012
Vor 25 Jahren
Heute vor 25 Jahren habe ich Dich zum letzten Mal gesehen.
Ich war bei Dir im Krankenhaus ... ganz leise bist Du einfach "gegangen".
Keiner von uns hätte das geglaubt ...
25 Jahre und Du fehlst mir immer noch so sehr!!!!
Ein "großer Bruder" ist etwas ganz Besonderes!!!
Du warst etwas Besonderes, für mich!
Für alle, die Dich gekannt haben!
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Besondere Tage,
Günter
21 März 2012
21. März ... für Dich!
Wieder mal ein 21. März ohne Dich ...
ich lege Blumen auf Dein Grab ...
und will es doch nicht glauben ...
DU bist nicht mehr da!
Jetzt bist Du dort nicht mehr allein ... Mama ist bei Dir ...
Aber ich fühle mich hier einsam, ohne Euch ... !!!!
Heute wäre Dein Geburtstag ...
Nein, ich "hatte" keinen Bruder ...
ich habe immer noch einen ...
ER lebt nur nicht mehr!!!
Du fehlst!!!
09 November 2011
Wie das Leben so spielt ...
Gestern kam meine Große zu uns ... sie war am Friedhof ..
dort lag ein Zettel mit einer Nachricht für meine Schwägerin ... und einer Telefonnummer ...
Der Name sagte mir was aber ich war mir nicht sicher.
In meiner Erinnerung kramte ich ... Freunde von Günter, aber ganz sicher war ich mir nicht.
Sollte sie es sein, ich konnte mich noch sehr gut an sie erinnern, sie und ihr Mann, sie hatten mir bei der Beerdigung beigestanden.
In meiner Erinnerung kramte ich ... Freunde von Günter, aber ganz sicher war ich mir nicht.
Sollte sie es sein, ich konnte mich noch sehr gut an sie erinnern, sie und ihr Mann, sie hatten mir bei der Beerdigung beigestanden.
Aber ist sie es wirklich?
Ich rief dort an, niemand da ... keine halbe Stunde später ein Rückruf von dieser Nummer.
"Sie haben bei mir angerufen" ... ich wusste erstmal nicht ob ich es richtig in Erinnerung hatte.
Ich fragte sie nach ihrem Nachnamen und ja, sie ist es ...
Ich fragte sie nach ihrem Nachnamen und ja, sie ist es ...
Ich sagte ihr, dass ich die Schwester von Günter sei ... Angelika ...
Und da wusste sie sofort.
Wir sprachen über ihn ... über jene Zeit.
Sie sagte, sie wisse noch wie schrecklich das damals alles war, wie schlimm für uns, ein Unglück für uns alle.
Sie ist jene Frau die mit ihrem Mann am Tag der Beerdigung für mich "abgestellt" waren.
Sich um mich sorgten, für mich da waren. Ich mochte sie!!!
Sich um mich sorgten, für mich da waren. Ich mochte sie!!!
Leider ist der Kontakt irgendwann abgebrochen.
Ich hörte eine Traurigkeit in ihrer Stimme ...
Ich erzählte ihr, dass meine Schwägerin das Grab aufgegeben hätte.
Sie war sprachlos, sagte - sowas tut man doch nicht, noch dazu, wenn jemand unter solchen Umständen, so tragisch ums Leben kommt. Ich spürte förmlich ihr Entsetzen.
Sie erzählte auch, dass ihr schon aufgefallen sei, dass es ein anderer Grabstein ist.
Sie gesehen hätte, dass in diesem Jahr meine Mama gestorben ist.
Sie wusste noch von ihr, dass sie "so eine kleine zarte Person war ..."
Sie erzählte auch, dass ihr schon aufgefallen sei, dass es ein anderer Grabstein ist.
Sie gesehen hätte, dass in diesem Jahr meine Mama gestorben ist.
Sie wusste noch von ihr, dass sie "so eine kleine zarte Person war ..."
Sie erzählte mir, dass ihr Mann gestorben sei ... und wie schnell ... es machte mich traurig ...
Ihre Schwester sei am Samstag beerdigt worden, sie habe eine tiefe Traurigkeit in sich.
Ihre Schwester sei am Samstag beerdigt worden, sie habe eine tiefe Traurigkeit in sich.
Sie war dankbar, dass ich sie angerufen habe.
Lange haben wir gesprochen, auch über "jene" schwere Zeit ..
Ich sagte ihr, dass meine Mama in einem Dirndl das sie geschneidert hat, beerdigt wurde.
Ich weiß noch, dass Mama auf dieses Dirndl ganz stolz war.
Ein maßgeschneidertes Dirndl ... von einer Schneiderin.
Sie hat sich gefreut darüber und DAS freut mich!
Es war ein schönes Gespräch, mal wieder von ihnen allen reden ... Hören von jemandem, dass sie mit meinem Bruder befreundet waren, dass er ein toller Mensch war. Und doch ... jetzt ist ES ... ALLES wieder da ...
Niemand mehr da mit dem ich über ihn sprechen kann, der mit mir sprechen mag ...
Niemand mehr da mit dem ich über ihn sprechen kann, der mit mir sprechen mag ...
ich würde so gern über ihn reden ... meine Kinder waren damals noch zu klein.
Menschen treten in unser Leben und begleiten uns eine Weile,
Einige bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen.
(Autor unbekannt)
Ja, sie und ihr Mann, sie haben Spuren in meinem Herzen hinterlassen,
denn sie waren in einer für mich äußerst schwierigen Zeit bei mir.
Gott segne sie dafür!!!
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Günter,
Menschlich,
Trauer
23 August 2011
Ein weiteres Jahr ohne Dich ...
Wieder ein Jahr ohne Dich ... und immer noch fehlst Du mir so sehr!!!
Du bist mein Bruder, immer noch. Wenn ich gefragt werde: "Wie viele Geschwister haben sie?"
Sage ich immer 2, eine Schwester und einen Bruder, der lebt nicht mehr.
Ja, ich habe 2 Geschwister, denn Du wirst IMMER mein Bruder sein!
Weißt Du, man hat Angst, dass die Eltern sterben. Denn das "ist der Lauf der Welt".
Aber, dass der Bruder stirbt, auf so entsetzliche Weise, daran denkt man nicht.
Als Du im Krankenhaus lagst, diese Verzweiflung. Keiner dachte, dass ES geschehen könnte.
Und doch hatte ich Angst, wagte es nur nicht, mir einzugestehen.
Wenn ES dann passiert, das wovor man solche Angst hatte, es ist viel schlimmer als man es sich vorstellt.
Ich vermisse Dich so sehr!!!
Du weißt ja was passiert ist. Ich bin fest davon überzeugt, dass Ihr jetzt zusammen seid!!!
Du, Mama und Papa. Ich sehe Euch im Garten sitzen, unter dem Apfelbaum mit einem großen Masskrug.
DAS ist der einzig tröstliche Gedanke für mich!!
Auf Eurem Grabstein ... Deinem und Mama´s ... Du bekommst wieder einen Stein!!!
Da wird stehen:
"Für immer geliebt"
Ja, Ihr seid für IMMER geliebt.
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Günter,
Menschlich
11 August 2011
Großer Bruder ... es tut immer noch weh!!!
Heute jährt er sich wieder, jener Tag ...
Erinnerungen ...
Viele sagen "Es ist doch schon so lange her ... so lange vorbei ... du musst vergessen."
Was soll ich machen, wenn ich nicht vergessen kann?
Wenn die Tränen, so manches Mal, nicht versiegen wollen?
Manche Erinnerungen sind wie ein schwerer Sack, man trägt sie mit sich, will sie nicht mehr haben.
Man versucht sie loszuwerden, aber es gelingt nicht. Irgendwann findet man sich damit ab.
Aber es gibt Erinnerungen, die sind kostbar.
Auch wenn sie traurig machen, man möchte sie nicht vermissen.
Die Tränen die man dann weint, sind kostbar wie Edelsteine.
Es gibt einen Spruch, wie so oft, kann ich ihn nicht wörtlich zitieren:
"Es ist besser etwas besessen und verloren zu haben,
Auch wenn sie traurig machen, man möchte sie nicht vermissen.
Die Tränen die man dann weint, sind kostbar wie Edelsteine.
Es gibt einen Spruch, wie so oft, kann ich ihn nicht wörtlich zitieren:
"Es ist besser etwas besessen und verloren zu haben,
als es nie besessen zu haben.
Der Schmerz kann nur das Herz töten, aber die Seele nie."
(Verfasser unbekannt)
Der Schmerz kann nur das Herz töten, aber die Seele nie."
(Verfasser unbekannt)
Großer Bruder ... Du fehlst ... !!! Immer noch!!!
Besonders jetzt ... ich hätte Dich so sehr gebraucht ... an Mama´s letzten Tagen ...
Bestimmt ist sie jetzt bei Dir, bei Euch ...
Besonders jetzt ... ich hätte Dich so sehr gebraucht ... an Mama´s letzten Tagen ...
Bestimmt ist sie jetzt bei Dir, bei Euch ...
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Besondere Tage,
Günter
01 November 2010
Dein Andenken
Allerheiligen ... der Toten gedenken ... besonders in Bayern.
Ich kenne das schon von Kindesbeinen an.
Schon als kleines Mädchen stand ich an Allerheiligen am Nachmittag am Grab meiner Großeltern.
Und heute? Dieses Ritual gibt es heute für mich nicht mehr.
Und doch, auch ich denke an meine Lieben!!!
Die Gestecke liegen schon ...
ich lasse sie immer bis zum Frühjahr ..
In der Adventszeit lege ich immer noch ein Gesteck dazu,
das ich inzwischen meist selbst mache.
Ich denke an Euch!!! So oft!!!
Aber gerade jetzt fällt es mir wieder ein ...
Du hast nicht mal mehr einen Stein ...
Schon als kleines Mädchen stand ich an Allerheiligen am Nachmittag am Grab meiner Großeltern.
Und heute? Dieses Ritual gibt es heute für mich nicht mehr.
Und doch, auch ich denke an meine Lieben!!!
Die Gestecke liegen schon ...
ich lasse sie immer bis zum Frühjahr ..
In der Adventszeit lege ich immer noch ein Gesteck dazu,
das ich inzwischen meist selbst mache.
Ich denke an Euch!!! So oft!!!
Aber gerade jetzt fällt es mir wieder ein ...
Du hast nicht mal mehr einen Stein ...
Du warst der Held von Trudering.
"München wird auf ewig in Deiner Schuld bleiben" hieß es bei Deiner Beerdigung.
Schöne Worte ... doch für uns, Deine Familie galten sie nicht.
"Umsorgt" wurde nur "sie" ... nicht Deine Familie ...
nicht Deine Mutter, die noch Jahre später ... so verzweifelt war.
Schöne Worte ... doch für uns, Deine Familie galten sie nicht.
"Umsorgt" wurde nur "sie" ... nicht Deine Familie ...
nicht Deine Mutter, die noch Jahre später ... so verzweifelt war.
Und heute ... heute hast Du nicht mal mehr einen Grabstein ... !
Und wenn es nach "ihr" gegangen wäre, nicht mal mehr ein Grab.
Das war so ein Schock für mich vor 2 Jahren, als ich zum Friedhof kam und Dein Grab, es war nicht mehr da.
Nichts mehr ... nur noch Rasen an der Stelle.
Mir blieb förmlich der Atem stehen.
Ich konnte es nicht glauben.
Eine fremde Frau sah meine Verzweiflung und erzählte noch, dass sie wüsste, dass da der Mann, der Busfahrer liegt, der von dem Flugzeugabsturz in Trudering.
Eine fremde Frau sah meine Verzweiflung und erzählte noch, dass sie wüsste, dass da der Mann, der Busfahrer liegt, der von dem Flugzeugabsturz in Trudering.
Meine Verzweiflung kann ich nicht beschreiben .....
Die Tage anschließend ... Falschauskünfte bei der Friedhofsverwaltung ...
Du wärst nicht mehr in dem Grab sagte man mir ... anonym beerdigt.
Die Tage anschließend ... Falschauskünfte bei der Friedhofsverwaltung ...
Du wärst nicht mehr in dem Grab sagte man mir ... anonym beerdigt.
Ich war fassungslos.
Aber liebe Menschen haben sich eingeschaltet. Mein Mann, er hat mir geholfen ...
Die Missverständnisse geklärt, Du liegst noch in dem Grab, ich könnte es haben.
Ganz schnell haben wir gehandelt, um nur nichts zu verpassen.
Nicht, dass in letzter Minute doch noch was schief geht.
Ganz schnell haben wir gehandelt, um nur nichts zu verpassen.
Nicht, dass in letzter Minute doch noch was schief geht.
Ich bin so dankbar dafür, heute gehört Deine Grabstelle mir!!!
Damals nach dem Unglück, haben alle nur über "sie" gerdet.
Gefragt wie es "ihr" geht ... wie es Deiner Mutter geht, Deinen Schwestern, Papa, Deinen Nichten,
das hat niemand interessiert.
Das tat schon oft weh, wenn nur nach "ihr" gefragt wurde und wie schlimm das für sie ist.
Wir durften an Deinem Grab nichts machen, nichts pflanzen, das hatte sie uns strikt verboten.
Wir haben es akzeptiert.
"Sie" gehört doch zur Familie!!!
Nur kein Streit!!!
"Sie" gehört doch zur Familie!!!
Nur kein Streit!!!
Aber es war ihr nicht wichtig genug das Grab zu verlängern, nicht ein einziges Mal.
Und dann war es ihr nicht mal wichtig genug uns zu verständigen, dass sie Dein Grab aufgibt.
Sie wusste, dass ich das niemals akzeptiert hätte, dass es Dein Grab nicht mehr gibt.
Sie wusste, dass ich dort immer wieder bin, weil Dein Grab in der gleichen Reihe ist, wie Papa´s Grab.
Sie wusste, was das für ein Schock für mich sein wird ...
Sie wusste von meiner großen Liebe zu Dir.
Sie wusste von meiner Sehnsucht ... meiner Verzweiflung ...
Sie nannte mich ihre "Lieblingsschwägerin".
Sie nannte mich ihre "Lieblingsschwägerin".
Wie konnte sie nur?
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Günter,
Menschlich
28 August 2010
Ein trauriger Tag
Ich kann das kaum beschreiben wie das war, die Tage vor der Beerdigung.
Mit Deiner Frau habe ich die Formalitäten für Deine Beerdigung erledigt.
Wir wurden von einem Fahrer der Stadt München gefahren.
Was wir viel mehr gebraucht hätten, wäre jemand gewesen der mit uns redet.
Was wir viel mehr gebraucht hätten, wäre jemand gewesen der mit uns redet.
Im Beerdigungsinstitut den Sarg aussuchen, die Ausstattung,
ihr war alles egal, sie meinte nur „mach du das“. Aber mir auch, mir war es eigentlich auch egal.
Und doch auch wieder nicht, es war mir doch nicht egal worin Du am Ende liegst.
Aber das war so unwirklich alles. Noch immer konnte ich es nicht glauben.
Ich wollte und konnte nicht glauben, dass Du nicht mehr da bist.
Also wollte ich auch diese Dinge nicht tun.
In so einem Moment herrscht die Vorstellung, wenn man das nicht tut, ist es vielleicht nicht wahr.
Ich wünschte mir so sehr, dass es nicht wahr wäre.
In so einem Moment herrscht die Vorstellung, wenn man das nicht tut, ist es vielleicht nicht wahr.
Ich wünschte mir so sehr, dass es nicht wahr wäre.
Dann zum Friedhof, die Grabstelle aussuchen. Eine Stelle mit Sonne und Schatten.
Dann ein warten ... auf das Unvermeidliche. Von Montag bis Freitag.
Wie ich diese Zeit überstanden habe, ich weiß es heute nicht mehr.
Wie ich diese Zeit überstanden habe, ich weiß es heute nicht mehr.
Wir haben uns vorbereitet wie zu einer Feier. Für jeden von uns war es wichtig, auch wie wir aussehen.
Noch einmal schön machen nur für Dich!!!!
Es war klar, auch die Presse wird da sein, Du warst schließlich der "Held von Trudering".
Wir werden beobachtet von Anfang bis Ende.
Das machte uns Angst.
Wir werden beobachtet von Anfang bis Ende.
Das machte uns Angst.
Für jede von uns wurden „Menschen abgestellt, die sich um uns kümmern sollten“.
Für mich waren Freunde von Dir vorgesehen. Ich weiß noch, dass sie mich nicht aus den Augen ließen.
Ich war an den Tagen vor Deiner Beerdigung täglich am Friedhof, in der Halle, in der Du aufgebahrt warst. Aber glauben konnte ich es trotzdem noch immer nicht.
Einmal als ich aus der Halle kam, flog direkt vor meinen Füssen eine Taube auf den Boden und blieb sitzen. Hört sich so komisch an, aber sie sah mich an ... und blieb da sitzen und sah mich an.
Einmal als ich aus der Halle kam, flog direkt vor meinen Füssen eine Taube auf den Boden und blieb sitzen. Hört sich so komisch an, aber sie sah mich an ... und blieb da sitzen und sah mich an.
Und irgendwie hatte ich das Gefühl, das bist Du ... eine Nachricht von Dir ... für mich.
Das Datum Deiner Beerdigung wird keiner von uns vergessen. Es ist der Geburtstag unserer Nichte.
Wie traurig ... solch ein Tag. Immer damit verbunden, dass Du an dem Tag beerdigt wurdest.
Wir kamen am Friedhof an, da standen, Busse und alle waren besetzt mit Mitarbeitern des MVV München.
Alle in der Kleidung des MVV, in der Kleidung in der wir Dich so oft gesehen hatten.
Noch heute bei dem Gedanken, bekomme ich eine Gänsehaut. Sie waren alle da ,wegen Dir!
Welch ein Anblick. So viele Busfahrer ...
Alle in der Kleidung des MVV, in der Kleidung in der wir Dich so oft gesehen hatten.
Noch heute bei dem Gedanken, bekomme ich eine Gänsehaut. Sie waren alle da ,wegen Dir!
Welch ein Anblick. So viele Busfahrer ...
In der Aussegnungshalle es dauerte so lange. Es wurden Reden gehalten ...
"München wird auf ewig in Deiner Schuld bleiben" hieß es.
Ich saß neben unserer Schwester, wir hielten uns an der Hand, ganz fest.
"München wird auf ewig in Deiner Schuld bleiben" hieß es.
Ich saß neben unserer Schwester, wir hielten uns an der Hand, ganz fest.
Ich sagte zu ihr „Ich kann es nicht glauben, ich kann es einfach nicht glauben“.
Und sie erwiderte „Ich auch nicht, das ist so unwirklich."
Es wurde das Lied "So nimm denn meine Hände gespielt."
Es wurde das Lied "So nimm denn meine Hände gespielt."
Den Weg anschließend, hinter Deinem Sarg her ... ich weiß ihn noch genau.
Ich weiß noch, wie die Fotografen vor uns gelaufen sind, um ihre Fotos zu machen.
Unmöglich fand ich das. Am Grab, die Szenen daran kann ich mich nicht mehr so genau erinnern.
Aber noch an den Chor, sie sangen "Alle Sorgen groß und klein, schlafen friedlich mit Dir ein".
Aber nicht unsere Sorgen ... nicht unsere Trauer, um Dich!
Aber noch an den Chor, sie sangen "Alle Sorgen groß und klein, schlafen friedlich mit Dir ein".
Aber nicht unsere Sorgen ... nicht unsere Trauer, um Dich!
Ich weiß noch, als ich an der Reihe war, mein letzter Gruß zu Dir.
Ich hatte Dir einen Brief geschrieben, meine letzten ganz persönlichen Worte an Dich.
Keine Erde, nein Erde wollte ich Dir nicht aufs Grab werfen, das konnte ich nicht.
Es war alles zu viel, mir sackten die Füsse weg.
Die Presse hat hinterher geschrieben „Die blonde Schwester des Toten brach am Grab weinend zusammen.“
Wie man sich nach so einer Beerdigung zum „Leichenschmaus“ treffen mag, wird mir ein ewiges Rätsel sein. Ich weiß noch wie ich da saß ... mein erstes Essen nach der Nachricht, dass Du gestorben bist.
Ich kam mir vor wie in einem schlechten Theaterstück bei dem ich mitspielen muss, ich wollte weg.
Bei uns am Tisch wurde sehr wenig gesprochen. Keinem war nach reden zu Mute.
Bei uns am Tisch wurde sehr wenig gesprochen. Keinem war nach reden zu Mute.
Irgendwann bin ich einfach geflüchtet.
Zurück zum Friedhof ... dort war unser Cousin und hat die Kränze geordnet.
Er, der immer so fröhlich war ... selbst er war sprachlos.
Wie Mama das überstanden hat, welche Kraft sie das gekostet hat, kann ich nur erahnen.
Zurück zum Friedhof ... dort war unser Cousin und hat die Kränze geordnet.
Er, der immer so fröhlich war ... selbst er war sprachlos.
Wie Mama das überstanden hat, welche Kraft sie das gekostet hat, kann ich nur erahnen.
Du warst doch ihr Liebling, das war uns allen klar, es war ein offenes Geheimnis.
Und wir fanden das ganz normal, wir sind damit aufgewachsen.
Niemand war darüber erstaunt, auch keine von uns böse deshalb.
Es war so leicht, Dich zu lieben war so leicht!!!
Du hast es jedem leicht gemacht Dich zu mögen,
durch Deinen Humor, Deine Lebensfreude und auch durch Deine Anteilnahme.
Ich hätte Dich so gern zurück geholt, mit meinen Gebeten, meinen Wünschen.
durch Deinen Humor, Deine Lebensfreude und auch durch Deine Anteilnahme.
Ich hätte Dich so gern zurück geholt, mit meinen Gebeten, meinen Wünschen.
Wenn Wünsche in Erfüllung gingen, Du wärst sofort wieder bei uns!
Ich vermisse Dich so sehr!!!!
"Du bist tot ... solange ich lebe ... "
Memento
Vor meinem eigenen Tod ist mir nicht bang,
Nur vor dem Tod derer, die mir nah sind.
Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?
Allein im Nebel tast ich todentlang
Und laß mich willig in das Dunkel treiben.
Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.Der weiß es wohl, dem dieses wiederfuhr
Und die es trugen, mögen mir vergeben.
Bedenkt: Den eigenen Tod, den stirbt man nur,
Doch mit dem Tod der anderen muß man Leben.(Mascha Kalèko)
Niemals geht man so ganz
"Mein Glaube tröstet wo die Liebe um Dich weint."
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Abschied,
Besondere Tage,
Günter,
Menschlich
23 August 2010
Großer Bruder ... Du fehlst mir so!
Heute ... noch heute weiß ich viele Details von jenem Tag.
Die Tage vorher so viele schlimme Nachrichten, Lungenentzündung, Nierenversagen.
Am Samstagabend rief mich Deine Frau an, sie meinte, es ginge Dir besser.
Am Samstagabend rief mich Deine Frau an, sie meinte, es ginge Dir besser.
Du warst an die Dialyse angeschlossen worden und Deine Werte wurden dadurch besser.
So viel Hoffnung. Wir waren so froh!
Am nächsten Tag, Sonntag um 9.15 Uhr klingelte bei mir das Telefon.
Ein Arzt aus Murnau meldete sich bei mir.
Er meinte, er würde mich im Auftrag meiner Schwägerin anrufen.
Seine Worte weiß ich noch sehr genau!
"Ihr Bruder hat es geschafft, er ist über den Berg." (Welche Erleichterung)
"Er ist friedlich eingeschlafen."
Ich verstand im ersten Moment gar nichts mehr.
Was hatte er gesagt? Über den Berg? Friedlich eingeschlafen?
Aber über den Berg ... heißt doch ... es geht Dir besser ... ?
Was hatte er gesagt? Über den Berg? Friedlich eingeschlafen?
Aber über den Berg ... heißt doch ... es geht Dir besser ... ?
Er meinte dann: "Sie müssen es ihrer Mutter sagen, wir müssen die Presse benachrichtigen.
Bevor sie es aus dem Radio erfährt, wäre es besser, sie sagen es ihr".
"Ich? Ich kann doch meiner Mutter nicht sagen, dass ihr Sohn tot ist.
Das kann niemand von mir verlangen. Das ist zu viel ... das schaffe ich nicht."
Ich war nicht im Stande.
Hatte die 12 Tage vorher so viel erlebt, so viel erfahren ...
Ich rief meine Schwester an, ich wollte dass sie das tut.
Sie hat Dich nicht besucht, sie machten Urlaub am Chiemsee.
Ich war nicht im Stande.
Hatte die 12 Tage vorher so viel erlebt, so viel erfahren ...
Ich rief meine Schwester an, ich wollte dass sie das tut.
Sie hat Dich nicht besucht, sie machten Urlaub am Chiemsee.
Ich war nicht im Stande.
Ich ging zum Fenster, konnte nicht verstehen, dass die Autos noch fahren.
Nicht verstehen, dass das Leben weiter geht, wo meines doch im Moment still stand,
irgendwie vorbei schien.
irgendwie vorbei schien.
Ich schrie ... ich konnte noch so viel denken, dass die Kinder weg mussten.
Sie waren noch so klein ...
Sie waren noch so klein ...
Ich lies sie abholen, war nicht fähig mich um sie zu kümmern.
Ausserdem sollten sie mich nicht "so" sehen.
Schon eine halbe Stunde später wurden sie abgeholt.
Ich rief eine Freundin an, sagte ihr was passiert sei,
ich spürte ihr Entsetzen, ihre Sprachlosigkeit,
sie meinte "Ich weiß jetzt nicht was ich sagen soll ... ".
Ich sagte nur: "Gar nichts, ich bin froh, dass Du am Telefon bist, auch wenn wir nur schweigen.
Du mir beim weinen zuhörst. Nur, dass jemand da ist, sei es auch nur am Telefon."
Manchmal können Worte zu viel sein.
"Das Leben geht weiter." Diesen Spruch mag ich gar nicht, kann mit ihm nichts anfangen.
Ich weiß, dass es weiter geht, aber für mich scheint es in dem Moment still zu stehen.
Vorbei zu sein.
Schon eine halbe Stunde später wurden sie abgeholt.
Ich rief eine Freundin an, sagte ihr was passiert sei,
ich spürte ihr Entsetzen, ihre Sprachlosigkeit,
sie meinte "Ich weiß jetzt nicht was ich sagen soll ... ".
Ich sagte nur: "Gar nichts, ich bin froh, dass Du am Telefon bist, auch wenn wir nur schweigen.
Du mir beim weinen zuhörst. Nur, dass jemand da ist, sei es auch nur am Telefon."
Manchmal können Worte zu viel sein.
"Das Leben geht weiter." Diesen Spruch mag ich gar nicht, kann mit ihm nichts anfangen.
Ich weiß, dass es weiter geht, aber für mich scheint es in dem Moment still zu stehen.
Vorbei zu sein.
Meine Schwester, sie fuhren wohl sofort los ... eine knappe Stunde später klingelten sie bei mir.
"Wo ist Mama, die sind nicht im Garten." waren ihre Worte.
In dem Moment ... oh weh, die sind bei unserer Tante.
Mein Schwager meinte "jetzt macht nicht mehr rum, ihr müsst es ihr jetzt sagen".
Ich sah meine Schwester an, schüttelte den Kopf ... "ich kann nicht."
Sie rief an, unser Onkel war am Apparat. Der Lautsprecher an meinem Telefon war an.
Aus den Antworten meines Onkels erfuhr meine Mutter was passiert war.
Sie weinte und sagte ständig "Mei Bua ... mei armer Bua."
Ich wollte sie und meinen Vater abholen, wollte nicht,
dass sie in der Situation mit der S-Bahn nach Hause fahren..
dass sie in der Situation mit der S-Bahn nach Hause fahren..
So oft war ich diese Strecke schon gefahren.
Ich verfuhr mich mehrere Male. Wie ich dann dort angekommen bin, weiß ich heute nicht mehr.
Im Auto dachte ich "das hast du dir eingebildet, die Worte waren doch klar, er ist über den Berg."
Ich war der festen Überzeugung, dass mich alle für verrückt erklären würden, wenn ich ankomme.
Es war alles so unwirklich. Er war doch vorher nie krank.
Es war alles so unwirklich. Er war doch vorher nie krank.
Die Gesichter, die Trauer, all das belehrte mich eines Besseren.
Alle waren sprachlos. Man spürte förmlich das Ensetzen über das für uns Unglaubliche.
Es war gerade Mittagszeit.
Es war gerade Mittagszeit.
Nein, an essen war nicht zu denken.
Am Nachmittag trafen wir uns alle bei mir.
Meine Schwägerin kam auch.
Solche Tage ... das Unglück ist kaum begreifbar.
Und doch, man konnte es förmlich im Raum fühlen.
Die Fassungslosigkeit, Ratlosigkeit und den puren Schmerz.
Und doch, man konnte es förmlich im Raum fühlen.
Die Fassungslosigkeit, Ratlosigkeit und den puren Schmerz.
Irgendwann versiegen auch die Tränen.
Ich wollte so gern von Dir Abschied nehmen. Und durfte nicht.
Durfte Dich nicht mal mehr am Krankenbett besuchen.
Durfte Dich nicht mal mehr am Krankenbett besuchen.
Du solltest tot sein. Ich konnte es nicht glauben.
Dass mich das mein ganzes Leben lang begleiten sollte,
dieses Gefühl mich nicht von Dir verabschiedet zu haben, das war mir damals nicht bewusst.
Viele Worte die ich Dir noch gern gesagt hätte.
Eine Freundin von mir meinte einmal:
"Du brauchtest ihm nicht sagen, dass Du ihn liebst, Eure Liebe war für jeden spürbar!
Das hat jeder gesehen."
Kürzlich habe ich einen Spruch gehört, so in etwa:
"Den eigenen Tod braucht man nur sterben,
aber mit dem der Anderen muss man leben."
Noch heute, ich vermisse Dich so sehr!!!
Ja, ich wollte ... ich hätte so gern, es wäre so wichtig gewesen:
"Ich wollte noch Abschied nehmen ... und durfte nicht,
SIE hat uns nicht gelassen ... "
"Ich wollte noch Abschied nehmen ... und durfte nicht,
SIE hat uns nicht gelassen ... "
Ich vermisse Dich so sehr ... !!!
Ich werde Dich IMMER vermissen!!!
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Abschied,
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Günter,
Menschlich
11 August 2010
Flugzeugabsturz Trudering am 11. August 1987
der Tag, der viel in unserer aller Leben verändern sollte.
Dienstag der 11. August 1987
An jenem Tag war ich am Abend mit einer Freundin unterwegs,
neben uns wurde über Flugzeugabstürze gesprochen.
Ich meinte noch "Ein merkwürdiges Thema, wenn man weg geht."
Es war nicht viel los in dem Pub, so fuhren noch nach Schwabing,
da standen die Strassenhändler mit ihren Zeitungen ...
da standen die Strassenhändler mit ihren Zeitungen ...
und da sah ich die Schlagzeilen von allen Abendausgaben ...
Es ging um einen Flugzeugabsturz in München Trudering.
Da fiel mir das merkwürdige Gesprächsthema in dem Lokal ein.
Am nächsten Tag ... morgens um 9 Uhr rief mich Mama an,
sie weinte, immer wieder sagte sie die Worte "der Günter ... der Günter ... das Flugzeug".
Ich verstand nichts. Hatte überhaupt keine Ahnung was sie wollte ...
Ich erkllärte ihr noch "die fliegen doch erst im September in Urlaub".
Ich erkllärte ihr noch "die fliegen doch erst im September in Urlaub".
Da sagte sie, "Der Bus, der Unfall in Trudering".
Erst da brachte ich alles auch das vom vorigen Abend in Verbindung.
Ich bekam Angst, mir wurde schwindlig.
Die Worte meiner Mutter, es war nichts annähernd Vernünftiges aus ihr heraus zu bringen.
Sie erzählte etwas von 90% Verbrennungen.
Mir war sofort klar, das kann nicht sein,
Erst da brachte ich alles auch das vom vorigen Abend in Verbindung.
Ich bekam Angst, mir wurde schwindlig.
Die Worte meiner Mutter, es war nichts annähernd Vernünftiges aus ihr heraus zu bringen.
Sie erzählte etwas von 90% Verbrennungen.
Mir war sofort klar, das kann nicht sein,
dann würde er ... mein Bruder ... mein "großer Bruder" ... nein ... nein ... nein ...
Bitte nicht!!! Mehr wusste sie nicht.
Bitte nicht!!! Mehr wusste sie nicht.
Rational kann man in so einem Moment nicht handeln.
Ich ging erstmal los und kaufte mir einige Zeitungen. Ich überflog alles.
Ich ging erstmal los und kaufte mir einige Zeitungen. Ich überflog alles.
Es wurde von einem Flugzeugabsturz berichtet in den ein Linienbus verwickelt gewesen sei ...
Der Busfahrer hätte viele Leben gerettet ... ein Held ...
"Der Held von Trudering"
Der Busfahrer hätte viele Leben gerettet ... ein Held ...
"Der Held von Trudering"
Da, ab da war mir klar was eigentlich passiert war.
DU warst der Busfahrer ... der Held.
Ich wollte keinen Helden, ich wollte Dich, meinen Bruder!!!
DU warst der Busfahrer ... der Held.
Ich wollte keinen Helden, ich wollte Dich, meinen Bruder!!!
Ich hatte Angst, in den Zeitungen stand etwas von "schwerste Verbrennungen". Nichts klares, eindeutiges.
Auf Umwegen -warum ich selbst nicht darauf kam, das kann ich nur mit totaler Verwirrung erklären.
Ich habe im Krankenhaus angerufen.
Ich hatte Panik, wurde aber sofort mit dem behandelnden Arzt verbunden.
Ich erzählte ihm, was ich gehört und gelesen hätte.
Er meinte, ich solle zur Ruhe kommen,
So schlimm wie es in den Medien dargestellt würde, gehe es Dir nicht.
Plötzlich die Frage, ob ich mit Dir sprechen wolle.
Ich war fassungslos, noch eben warst Du für mich fast tot ... und jetzt ... telefonieren mit Dir, ja klar, gerne!!!
Ich habe im Krankenhaus angerufen.
Ich hatte Panik, wurde aber sofort mit dem behandelnden Arzt verbunden.
Ich erzählte ihm, was ich gehört und gelesen hätte.
Er meinte, ich solle zur Ruhe kommen,
So schlimm wie es in den Medien dargestellt würde, gehe es Dir nicht.
Plötzlich die Frage, ob ich mit Dir sprechen wolle.
Ich war fassungslos, noch eben warst Du für mich fast tot ... und jetzt ... telefonieren mit Dir, ja klar, gerne!!!
Wir haben uns unterhalten ... einige Zeit und dann sagte ich, dass ich Dich am Donnerstag besuchen würde.
Murnau ... für mich heute ein Ort ... allein das Wort ... es erfüllt mich noch immer mit Traurigkeit.
Eine Freundin meinte, ob ich jemanden hätte, der mit mir dorthin fahren würde.
Es wäre ihr gar nicht Recht, dass ich dort hin allein ... der weite Weg ... die Angst ... die Anspannung.
Aber ich bin allein ... wie so oft in meinem Leben ... ALLEIN!
Heute, im nachhinein bin ich froh, dass ich allein bei Dir war ... fast 3 Stunden mit Dir allein.
Es war wie immer, wir haben viel gelacht ..
Es wäre ihr gar nicht Recht, dass ich dort hin allein ... der weite Weg ... die Angst ... die Anspannung.
Aber ich bin allein ... wie so oft in meinem Leben ... ALLEIN!
Heute, im nachhinein bin ich froh, dass ich allein bei Dir war ... fast 3 Stunden mit Dir allein.
Es war wie immer, wir haben viel gelacht ..
Du sahst ganz schrecklich aus ...
Der Arzt nahm mich vor dem Besuch bei Dir zur Seite.
Er meinte, er müsse erst mit mir sprechen, sonst wäre der Schock zu groß für mich.
Ich musste erst durch eine Schleuse, grüne Kittel und dann ein Blick durch eine Glasscheibe.
Ich konnte Dich sehen aber Du mich nicht.
Ich sah Dich, die Verbrennungen ... anfangs war ich schon entsetzt.
Aber dann, Du warst wie immer, mein großer Bruder.
Die ganze Zeit, mir kam es gar nicht mehr so vor als wenn Du im Krankenhaus wärst.
Deine Verbrennungen waren mir egal ... ich liebte Dich doch so sehr!!!!
Du erzähltest von den vielen Reportern, die bei Dir gewesen sind, den Zeitungsberichten ...
Was die oft für einen "Schmarrn" schreiben. Sie legten Dir Worte in den Mund die Du so nie gesagt hast.
Viel zu schnell war die Zeit um, ich musste nach Hause, die Kinder aus dem Kindergarten abholen.
Der Arzt nahm mich vor dem Besuch bei Dir zur Seite.
Er meinte, er müsse erst mit mir sprechen, sonst wäre der Schock zu groß für mich.
Ich musste erst durch eine Schleuse, grüne Kittel und dann ein Blick durch eine Glasscheibe.
Ich konnte Dich sehen aber Du mich nicht.
Ich sah Dich, die Verbrennungen ... anfangs war ich schon entsetzt.
Aber dann, Du warst wie immer, mein großer Bruder.
Die ganze Zeit, mir kam es gar nicht mehr so vor als wenn Du im Krankenhaus wärst.
Deine Verbrennungen waren mir egal ... ich liebte Dich doch so sehr!!!!
Du erzähltest von den vielen Reportern, die bei Dir gewesen sind, den Zeitungsberichten ...
Was die oft für einen "Schmarrn" schreiben. Sie legten Dir Worte in den Mund die Du so nie gesagt hast.
Viel zu schnell war die Zeit um, ich musste nach Hause, die Kinder aus dem Kindergarten abholen.
Beim gehen drehte ich mich 3x um ... noch heute weiß ich meine Worte :
"Ich komme wieder, besuche dich wieder ... bin bald wieder bei dir."
"Ich komme wieder, besuche dich wieder ... bin bald wieder bei dir."
Deine Prognose war gut. Deine Frau und ich, wir telefonierten täglich.
Sie hatte sich in Murnau ein Zimmer genommen, um so oft wie möglich bei Dir sein zu können.
Ich war mit den Kindern ... meinen "Kleinen" an der Unfallstelle ... sprachlos stand ich da.
Unfassbar, dass Du aus dem Bus noch lebend raus gekommen bist.
Bus - Foto 2
Sie hatte sich in Murnau ein Zimmer genommen, um so oft wie möglich bei Dir sein zu können.
Ich war mit den Kindern ... meinen "Kleinen" an der Unfallstelle ... sprachlos stand ich da.
Unfassbar, dass Du aus dem Bus noch lebend raus gekommen bist.
Bus - Foto 2
Ich hab geweint ... so viele Schaulustige ... alle um zu sehen, dabei zu sein ...
den "Zauber des Grauens" zu sehen und zu spüren.
den "Zauber des Grauens" zu sehen und zu spüren.
Ich fand das unmöglich ... in der Zeitung wurde berichtet "Absturzstelle wird zum Ausflugsziel".
Am Freitag waren Mama und Deine Frau bei Dir.
Es war alles "normal" ... Du warst lustig ... ein "Gaudibursch" so wie wir Dich oft erlebt haben.
Am Abend erfuhr ich, dass Du eine halbe Stunde nach ihrem Besuch bewusstlos zusammen gebrochen seist. Ein Schock, es wäre wohl einiges zu viel für Dich gewesen. Die Reporter, der Trubel, die Fragen.
Der Schock wäre wohl wahrscheinlich gewesen. Aber wir alle konnten uns darunter nichts vorstellen.
Du konntest nur noch schwer atmen ... wurdest in einen künstlichen Tiefschlaf versetzt.
Am Montag sollte Deine Hand, an der Du die schwersten Verbrennungen hattest, operiert und Haut transplantiert werden.
Es war alles "normal" ... Du warst lustig ... ein "Gaudibursch" so wie wir Dich oft erlebt haben.
Am Abend erfuhr ich, dass Du eine halbe Stunde nach ihrem Besuch bewusstlos zusammen gebrochen seist. Ein Schock, es wäre wohl einiges zu viel für Dich gewesen. Die Reporter, der Trubel, die Fragen.
Der Schock wäre wohl wahrscheinlich gewesen. Aber wir alle konnten uns darunter nichts vorstellen.
Du konntest nur noch schwer atmen ... wurdest in einen künstlichen Tiefschlaf versetzt.
Am Montag sollte Deine Hand, an der Du die schwersten Verbrennungen hattest, operiert und Haut transplantiert werden.
Medizinisch weiß ich das alles nicht mehr im Detail ...
Sie konnten Dich an dem Montag nicht operieren, weil Deine Gerinnung nicht in Ordnung war.
Sie haben versucht Dich aufwachen zu lassen.
Sie konnten Dich an dem Montag nicht operieren, weil Deine Gerinnung nicht in Ordnung war.
Sie haben versucht Dich aufwachen zu lassen.
Aber das atmen fiel Dir wohl zu schwer.
Ich war in dieser Zeit noch 3x in Murnau ... wir durften nicht zu Dir, laut Aussage Deiner Frau.
Nicht mal Deine Mutter durfte Dich sehen.
Nicht mal Deine Mutter durfte Dich sehen.
Heute würde ich das nicht mehr so einfach hin nehmen !!!
Dir so nah zu sein und doch so fern.
Ich wollte keinen Streit, keinen Ärger ...
wie sehr ich heute bereue ...
Wie konnte sie nur?
Dir so nah zu sein und doch so fern.
Ich wollte keinen Streit, keinen Ärger ...
wie sehr ich heute bereue ...
Wie konnte sie nur?
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