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12 Oktober 2017

Unser Sonnenschein


Ich bin nicht diese regelmäßige Bloggerin, werde es wohl auch nicht werden.
Aber so manches Mal ist mir nach "mitteilen".

Heute geht es mal wieder um Winnie. 
Wie ich bereits vor einem Jahr erzählt hatte, hat Winnie einige Tumore. 
Was das mit mir gemacht hatte ich erzählt.
Ich weiß nicht, ob ich diese Entscheidung ein CT zu machen nochmal treffen würde. 

Es geht ihr gut. Man merkt ihr ihr Alter an, das ja, aber es geht ihr gut. 
Gestern hatten wir einen Termin in der Tierklinik, bei unserer "Lieblingsärztin". 
Als sie uns gesehen hat, sie war so begeistert, selbst überrascht. 
Winnie ist nun 13 Jahre und 6 Monate alt.
Das ist für ihre Größe und ihren Befund schon eine große Überraschung für die Ärztin. 
"Sie haben Glück" hat sie gesagt.
Meine Worte waren "manchmal hat man auch Glück im Leben".
Und ich bin so froh. Ich freue mich so sehr. 

Ihr Herz ist in Ordnung, auch an der Lunge gibt es keine Geräusche. 

Hurra Hurra

Vom impfen, das jetzt fällig gewesen wäre, hat mir die Tierärztin abgeraten.
Sie meinte "wenn sie immer regelmäßig geimpft wurde,
sei das eigentlich nicht nötig.
Sie hätte dann den nötigen Titer und sie würde es nicht machen.
Lediglich wenn wir ins Ausland fahren möchten.
Das ist nicht geplant und mit Hinsicht auf unseren Ausflug letzte Woche auch keine Option.
Auch auf die Röntgenaufnahme haben wir verzichtet, da es "therapeutisch keinerlei Wirkung hätte".  

Ich weiß, dass unsere Zeit zu Ende gehen wird. 
Aber ich freue mich ganz einfach jetzt darüber, dass es ihr so gut geht. 

Einige "Eigenheiten" hat sie inzwischen.
Sie kann nicht mehr so lange spazieren gehen.
Inzwischen lasse ich sie sogar bestimmen, wie lange wir gehen.
So manches Mal wählt Winnie den Weg nach Hause von ganz allein. 

Vor einer Woche waren wir am Chiemsee. 
Wir sind aus Rücksicht auf Winnie "nur" spazieren gegangen.
Mit Pausen 1 Stunde. Am Abend haben wir bemerkt, dass auch das schon zu viel für sie war.
Sie lässt sich nichts anmerken, springt herum ... ist einfach nur fröhlich und lebenslustig.
Wieder mal wurden wir angesprochen "das ist aber ein junger Hund".
Und wir freuen uns immer wieder darüber.
Mit einem großen Lächeln im Gesicht ist darauf unsere "Standardantwort:
"Nein, das ist kein junger Hund, sondern bereits ein älteres Mädchen". 😍

Sie ist inzwischen leider sehr ängstlich.
Die vielen Gewitter im Sommer, haben uns sehr zugesetzt.
Nachts bin ich so einige Male aufgestanden und habe die Zeit bei ihr verbracht.
Sie läuft dann umher, hechelt und speichelt.
Sie tat mir dann unendlich leid.
Nicht mal durch ihren geliebten Käse oder eine Wurst ließ sie sich ablenken. 

Auch ihre Angst vor Hunden nimmt zu.
Wir haben hier in der Nachbarschaft einen ganz kleinen Zwerg.
Der hat Winnie vor kurzem angeknurrt und ist auf sie los gegangen.
Er hat ihr nichts getan.
Aber schon das hat ausgereicht, dass sie seitdem einen riesigen Abstand zu ihm hält.
Noch vor einiger Zeit hätte sie ihm erklärt "lass das ich bin größer".
Wir hatten nie ein besonders mutiges Mädchen aber jetzt ist sie leider sehr ängstlich. 

Mir graut schon vor Silvester.
Früher hat ihr das nichts ausgemacht, auch Gewitter nicht.
Silvester haben wir die Musik lauter gedreht und sie lag in ihrem Körbchen, völlig entspannt.
Seit 2 Jahren ist Silvester für Winnie der absolute Horror.
Aber dafür haben wir gestern Tabletten bekommen, ich hoffe sie helfen ein wenig. 




18 Juli 2016

Unsere Winnie ... Tumor(e)



Hallo,

nach langer Zeit melde ich mich mal wieder.
Aber Hausbau ... und das womit uns das Leben so umgibt,
manchmal ist man einfach nur noch "sprachlos". 

Aber irgendwie muss ich mich nun mitteilen,
auch wenn es vielleicht niemand mehr liest.

Unsere Winnie, inzwischen ist sie 12 Jahre alt.

Seit knapp 4 Wochen lahmt sie mit dem linken Hinterbein.
Nachdem sie vor knapp 2 Jahren bereits einen Kreuzbandriss
am anderen Fuss hatte, war uns klar,
dass es wahrscheinlich wieder einer ist.
Angesichts ihres Alters überlegten wir ob wir ihr wirklich
diese OP (TPLO) noch zumuten wollen.
Aber nachdem der Fuß nach 3 Wochen nicht besser wurde,
waren wir letzte Woche mit ihr in der Tierklinik.
Dort wurde einiges diagnostiziert, unter anderem auch,
dass sie verzögerte Reaktionen in den Hinterbeinen hat.
Wegen ihrer Größe (Retriever-Schäferhund-Mischling)
riet man uns wieder zur TPLO.
Es wurden noch Röntgenaufnahmen gemacht, auch vom Brustkorb,
um zu sehen ob sie Schäden an der Wirbelsäule hat.

Am nächsten Tag entschieden wir uns für die OP,
der Termin für die OP war am Dienstag 12.07.

Gleich bei der Besprechung vor der OP erklärte mir die Ärztin,

dass bei Winnie eine Umfangsvermehrung im Brustkorb
festgestellt wurde, sie sprach von einem evtl. Tumor in der
Lunge und riet vor der OP zu einem CT.
Dann wäre zu entscheiden ob und welche Form der OP gemacht
werden sollte. Winnie solle so lange in Narkose bleiben,
damit man anschließend sofort mit der OP beginnen könne.

Bei dem Anruf nach der CT bekam ich dann die vielen "Diagnosen"
und das wovor ich schreckliche Angst hatte.
Winnie hat 3 Bandscheibenvorfälle, einen Tumor in der Lunge
und einen in der Gallenblase.
Ich war völlig schockiert ... um ihr Leiden zu ersparen,
blitzte sogar der Gedanke auf, sie zu erlösen.
Aber nein, dann dachte ich an mein noch immer sehr
lebenslustiges Mädchen und entschied mich
(auch auf anraten der Ärzte) gegen die TPLO
und für die Bandmethode.
Es wurde kurz darüber gesprochen, dass man eine 
Gewebeprobe entnehmen könne,
aber auf anraten der Ärzte entschied ich mich dagegen,
da sie meinten, dass Winnie dadurch evtl. Probleme bekommen
könnte, die sie bisher noch gar nicht hat.
Hinzu kommt, dass wir uns schon vor einiger Zeit, bei einem Gespräch,
sollte Winnie jemals ... (das böse Wort) "Krebs" bekommen, 
auch im Blick auf ihr Alter, gegen eine Therapie entschieden haben.
Es ist also nicht klar ob sie "Krebs" hat oder gutartige Tumore.

Es geht ihr im Moment gar nicht gut.

Sie kommt immer noch schwer auf die Beine, vielleicht noch Nachwirkungen
der langen Narkose. Aber inzwischen steht sie schon wieder auf, 
 wenn es Futter gibt und um zu trinken.
Ansonsten liegt sie in ihrem Körbchen, was sie auch soll.
Die nächsten 2 Wochen darf sie nur kurz zum Pipi machen raus
und dann noch 4 Wochen kurze Spaziergänge an der Leine.

Die Ärztin meinte, wir sollen uns gedanklich nicht zu sehr
mit dem Tumor beschäftigen. Winnie hätte noch keine Symptome
und könne durchaus noch 1-2 Jahre leben.

Aber ich mache mir unendliche Sorgen, die Tränen fließen nur so.



Mit so einer Diagnose wird das Realität,
wovor man sich bei einer Fellnase in dem Alter fürchtet
... der Abschied rückt näher.




13 Januar 2015

Tierschutz Pfotenhelfer e.V.




Liebe Leser,
normalerweise mache ich das was ich jetzt tue nicht - aber es ist mir wirklich ein Anliegen.

Wie ich kurz erwähnt habe, ist Lumpi
nicht mehr bei uns. Es ging einfach nicht mehr. Wir kamen nicht miteinander klar. Er hat mir nicht vertraut, ich ihm nicht und so nahm alles seinen Lauf. Lange, wirklich sehr lange haben wir mit dieser Entscheidung gekämpft. Und selbst als wir uns entschlossen hatten, haben wir immer noch versucht eine andere Lösung zu finden. Das ging so weit, dass wir sogar überlegt haben, ihn mit jemandem zu teilen. Was von Anfang an für mich nicht in Frage kam war, ihn in einem Tierheim abzugeben. Das wollte ich keinesfalls.

Viele Tierschutzvereine habe ich angeschrieben. Was ich da erlebt habe, ist teilweise unbeschreiblich. Sogar beschimpft wurde ich, weil ich mir "einen Hund zulege und ihn dann nicht mehr haben möchte". Wer mich kennt weiß, dass es SO nicht war. Dass ich wirklich lang mit mir gekämpft habe. Ein persönliches Gespräch fand leider mit keinem dieser Vereine statt. Angeboten wurde mir immer nur, Lumpi im Internet auf der Seite zu veröffentlichen.

Durch Zufall bin ich dann auf einen Verein gekommen, die und das möchte ich betonen, sofort und ohne Vorwürfe, völlig unbürokratisch geholfen haben. Ich hatte sie angeschrieben, schon am nächsten Tag kam der Rückruf. Es wurde ein Termin vereinbart, schon 3 Tage später sollte ich mit Lumpi zu einem Gespräch kommen. Idealerweise solle Lumpi von uns aus direkt und ohne Umweg in sein neues Heim vermittelt werden.

3 Tage später fand der Termin statt, im Büro der Pfotenhelfer. Ich wurde wirklich sehr lieb empfangen, keine Vorwürfe nichts. Nur ein Satz fiel, der mich bis heute nicht los lässt "DER Hund und sie, das passt überhaupt nicht." Und so, fiel die Entscheidung, dass Lumpi doch schon am nächsten Tag von uns weg sollte, auf einen Pflegeplatz. Natürlich war das alles auf freiwilliger Basis.

Und so verbrachte ich noch einen letzten Tag mit ihm. Ein letztes Mal spielen ... ein letztes Mal füttern und unser letzter Spaziergang. Wie viele Tränen ich in diesen Stunden ganz tief drin vergossen habe, kann ich nicht beschreiben. Aber etwas habe ich geschafft, was ich am Tag vorher versprochen hatte - bei der Abgabe habe ich nicht geweint, um Lumpi nicht durcheinander zu bringen. Ich sehe ihn noch heute wie er an der Leine geführt durch den Hof ging und sich zu mir umdreht. Ich bin nur noch weg ... gefahren ... und ein paar Meter weiter stehen geblieben, es kamen die Tränen, am liebsten hätte ich ihn zurück geholt. Ich habe mich gefühlt wie eine Verräterin, immer wieder kam der Gedanke "Ich habe ihn einfach da gelassen ... wie konnte ich nur ...". In diesem Moment habe ich meine Entscheidung bereut. Und wie so oft in meinem Leben haben sich Verstand und Herz gestritten. Mein Verstand hat gesiegt und ich bin nach Hause gefahren. Der Abend und die nächsten Tage war ganz schrecklich.

Jetzt komme ich zu dem, warum ich dies alles schreibe. Die Pfotenhelfer haben lange nach einem Platz für ihn gesucht. Zwei Familien haben relativ schnell wieder aufgegeben und ihn zurück gebracht. Nun, nach fast 1 1/2 Jahren sieht es so aus, als wenn der richtige Platz für Lumpi gefunden wäre. Sie haben meinen kleinen "Mann" nicht aufgegeben, sondern gesucht, trotz vieler Rückschläge.

Da mir dieser Verein sehr am Herzen liegt
 
 
unterstützen wir die  Pfotenhelfer.
Auch indem ich Einkäufe über deren Seite tätige.
Vielleicht möchte jemand unter Euch auch helfen?
Ich sage einfach mal vorab ganz lieben Dank.

 

02 April 2012

Ein Wollknäul


Unser Wollknäul, eine kleines Wollknäul habe ich vor 8 Jahren nach Hause gebracht.


Die ersten Wochen waren sehr turbulent mit Dir. 



Unser "Seelchen",
das bist DU!



Seit 8 Jahren bist Du nun bei uns ...
es ist so schön mit Dir zu leben ...
Dich zu lieben ...
Deine Augen morgens zu sehen ...
Dich zu streicheln ...
Keinen einzigen Tag davon möchte ich missen,
Du gibst mir Kraft mit Deinem ruhigen Wesen.



Ich wünsche mir noch viele Jahre mit Dir!!!
Alles Gute ... WINNIE!!!


19 Januar 2012

Immer wieder ist was ... Winnie ist krank



Unsere Winnie, unser Sonnenschein, unser "Seelchen"  ... ist krank.

Schon gestern Abend ... ich brachte sie in ihr "Bett", sie wollte sich nicht hinlegen und ich erklärte ihr "deutlich", dass sie sich hinlegen soll. Wie konnte ich nur ... ???? 
Sie knurrt nie (!!!) aber wenn ihr was nicht passt, dann brummt sie ... wir sagen immer sie ist unser Bärchen.
Also "brummte" sie mich an. Ich dachte, sie wäre beleidigt, weil sie kurz vorher Leckerlis bekam und sie (meiner Meinung nach) nicht gefunden hat, so war ER schneller. 

Heute Morgen hat sie ihr Frühstück verspeist, plötzlich hörte sie auf ... ich wunderte mich schon aber meinte, sie hätte wohl was falsch verstanden, was ich zu IHM gesagt habe. 
Im Wohnzimmer dann, saß sie im Körbchen, legte sich nicht hin, sondern saß da die ganze Zeit. 
Langsam machte ich mir Sorgen. 
Sie saß 2 Stunden an einer Stelle und bewegte sich kaum. 
Schaute nur traurig zu mir. 

Ich rief beim Tierarzt an, er meinte sie hätte wohl was am Rücken, ich solle kommen. 
Winnie mag ihn nicht. 
Wir gingen Richtung Praxis, die ersten 2 Stufen kam sie noch mit. 
Und dann, das "alte Spiel". 
Sie ging rückwärts, schlüpfte aus dem "Geschirr" und lief davon. 
Gott sei Dank (!!!) ist das eine ganz kleine Seitenstraße.
Am Auto holte ich sie ein. 

Der Tierarzt bat mich, das Auto direkt vor die Praxis zu fahren, er käme raus und würde sie holen. 
Es klappte überhaupt nicht, sie war nicht mal mit einem "Zughalsband" dazu zu bewegen. 
Er wollte ihr nicht weh tun, meinte das hätte keinen Sinn, er müsste ihr eine Spritze geben, denn sie müsse auf den Röntgentisch, damit er sehen kann, was sie hätte. 
Keine 5 Minuten später wurde sie ganz müde. 

Der Tierarzt kam und trug sie in die Praxis. 
Rauf auf den Röntgentisch ... 
Sie tat mir so leid ... sofort schossen mir die Tränen in die Augen. 

Sie hat eine Spondylose ... 
mit starken Schmerzen ... 
sie bekam eine Spritze.
Jetzt täglich Medikamente für 10 Tage. 

Seit wir nach Hause gekommen sind, liegt sie in ihrem Körbchen und bewegt sich nicht. 
Sie geht nicht raus, trinkt nichts. Frisst nur, wenn ich ihr was bringe. 

Unser Seelchen ist krank ... 


30 November 2011

Ich bin ein Mann



Unser "Kleiner" ... er fühlt sich wie immer, unverstanden. 
Manche Dinge, die er "verspeisen" soll, behandelt er wie einen Feind. 
"Seine Sicht" der Dinge ist natürlich -mal wieder- anders.


Was ist denn das? "Die" sagt ich soll das essen ... 
Rot? Bewegt sich das noch?


Da hau ich jetzt einfach mal drauf ... iiiiiiii ... das ist ja nass ... 
Bäh ... 


Näää ... bäh ... das ess ich nicht!!!
Das ist ja Gemüse ... spinnt "die" ...
Ich bin ein Mann, ich esse kein Gemüse!!! 


Es war zum lachen... er hat dieses kleine Stückchen Paprika... 
bekämpft. Er ist drauf gesprungen ... hat es angetatscht ... dann doch mal probiert ... 
sich geschüttelt ... es wieder ausgespuckt und irgendwann mit "Verachtung" runter geschluckt. 

Ein ähnliches "Schauspiel" gab er auch mit einem Apfel.
Wieder hüpfen ... bekämpfen ... "erlegen". 



Er meint, wir ärgern ihn so sehr, dass er schon "Augenringe" bekommt. 



Die zwei ... gaaanz langsam gibt es auch hin und wieder einmal 
"harmonische Zweisamkeit"








25 November 2011

Gott schuf die Menschen und die Tiere



Heute lese ich in einigen Blogs von dem:

Ich finde DAS auch nicht gut. 
GAR NICHT!!!
Ich hatte es vor ein paar Tagen im Fernsehen gesehen und weg geschaltet, weil mir bei solchen Bildern die Tränen in die Augen schießen. 

Auch wir haben einen Hund aus dem Süden. 

Aber:

Sollten wir nicht auch vor unserer eigenen "Haustür" kehren?
Im
"Kleinen" auch mal tierlieb sein?

Wenn ich mit unserer Winnie spazieren gehe, gibt es viele Menschen, die sofort die "Krise" bekommen.
Ein Schäferhundmischling, der kann nur böse sein. Was sonst?
Kleine Hunde werden sofort hoch gerissen, wenn Winnie dann vor den Besitzern "sitzt" (!!!) kriegen die sofort Panik um ihren Hund. Klar sitzt sie davor, weil sie den Hund kennen lernen möchte!!! 
Wenn es mir zu "bunt" wird sage ich dann gern mal: "Keine Angst, die hat heute schon einen Hund gefressen, sie hat keinen Hunger mehr."

Wenn es dann noch zu einer "Diskussion" zwischen Winnie und einem anderen Hund kommt ... 
wer wird dann wohl Schuld sein?
Großer böser Hund, MEINE ganz klar!!! 

Vor einigen Jahren ging ich hin und wieder mit einer gemischten "Hundegruppe" (kleine und große Hunde) spazieren.
Es lief alles gut, bis eines Tages ein Mann mit seinem "kleinen" Hund dazu kam.
Es gab einen Streit zwischen Winnie und dem "Kleinen". 
Keine Beißerei, einen Streit ... geknurre ... gefletsche ... Sonst nichts. Natürlich war unsere Winnie Schuld!!! 
Der Besitzer des Kleinen ging so weit und wollte Winnie mit seinen Stiefeln treten. 
HALLO???? Geht´s noch???
WO bitte bleibt da unsere Tierliebe? 
Ich brauche wohl nicht betonen, dass ich nie wieder mit dieser Gruppe spazieren ging.

***

Wenn auch heute noch Schnauzengriff und Alphawurf, vielleicht sogar noch den Welpen zu packen und am Nacken zu schütteln, als Mittel zur Hundeerziehung propagiert werden:
Schütteln diese Menschen ihre Kinder auch, wenn sie "unartig" sind?

Wenn wir uns lieber einen Welpen als einen Hund aus dem Tierheim holen.
Lieber einen Hund ohne Vergangenheit ... (ich nehme mich da nicht aus!)

Essen nicht viele Thunfisch? Was ist mit den Delfinen? 

***

Es gibt so viele Beispiele. 



Für die Hunde in der Ukraine wird schon einiges getan, eben habe ich diesen Artikel gefunden:

Wir können nicht gegen ALLES etwas tun, aber wir können bei uns im "Kleinen" anfangen. 



"Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten. 
Aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen."
(Arthur Schopenhauer)




"Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt."
(Verfasser unbekannt)



11 November 2011

Hundekenner ... ???



Am Sonntag waren scheinbar die ganzen "Hundespezialisten" unterwegs. 

Was einem auf so einem Spaziergang mit Hunden alles passieren kann ... wissen wohl viele ... 
aber besonders heftig sind manche "Ratschläge". 
Die wirken im wirklich wie "Schläge".

Gestern ... 
meine Tochter, unser "kleiner Prinz" und Lumpi ... wir sind am Nachmittag nochmal raus.

Wir treffen eine Ehepaar mit einer Hündin, kommen kurz ins erzählen ...
sie erzählt von der Hundeschule ... ich erzähle, dass Lumpi ein kleiner Frechdachs sei ... 
Der Mann: "Man muss den Willen des Hundes brechen ... "
WAAAAS? Schon DA fiel mir nichts mehr ein ... ich möchte keinen "gebrochenen" Hund.
Ich möchte einen fröhlichen, der mir Spaß macht und der mit mir Spaß hat.
Keinen ängstlich neben mir laufenden Hund ...

Plötzlich seine Frau: "Man muss den Hund auf den Rücken werfen und solange liegen lassen bis er aufgibt"
Sprach es, packt Lumpi und dreht ihn auf den Rücken und hält ihn fest.

???????????????????????????

Mein Adrenalinspiegel steigt sofort schlagartig an, mir stellt es die Nackenhaare auf ..
Ich dachte "Nur weg hier, sonst knallt´s"
In solchen Momenten könnte ich ... 
Meine Tochter sieht meinen Blick, geht mit dem Kleinen voraus und ich locke meinen Hund hinterher ... 



Geht´s noch? Was sich manche Menschen erlauben, finde ich unglaublich. 
Ich werfe doch nicht einen fremden Welpen mitten auf der Strasse auf den Rücken. 
Und DANN wundern sich die Menschen, wenn es Hunde gibt, die Angst haben und dann beißen. 
DAS kann das Resultat aus SOWAS sein, weil der Hund dann Angst vor Fremden bekommt!!!
Denn DIE werfen ihn ohne Grund auf den Rücken.
HALLO???? Mein Hund ist in der Sozialisierungsphase!!! 
Sehr sozial ... "wenn du dich nicht ergibst, werfe ich dich auf den Rücken".
Warum soll er sich ergeben, wenn er nichts gemacht hat?

Abgesehen davon, dass ein Hund sich von "selbst ergibt" und nicht so.

Andere haben "mal" was von Schnauzengriff gehört und den wenden sie dann auch mal gern an.

Ich nehme gerne Tipps entgegen aber erziehen möchte ich meinen Hund selbst.
Denn manche "Erziehungsmethoden" finde ich doch äußerst fragwürdig.

***

Schon einige Stunden vorher waren wir mit beiden Hunden im Wald. 
Winnie lief frei ... plötzlich höre ich jemanden rufen ... 
Ich schon gelaufen ... alle möglichen Gedanken ... 
Plötzlich aus dem "Wald" eine Stimme, eine Frau hält meine Winnie am Geschirr fest.
Erklärung: "Ihr Hund dürfe nicht springen." 
Ich ... gutmütig wie ich bin ... sage: "Halten sie sie fest, die tut nichts"
Hole meine Winnie und leine sie an ... 
Gedacht habe ich mir "Einen fremden Hund einfach so festzuhalten ist schon mutig ..., da hat sie Glück, dass Winnie so souverän ist. Jeder Hund lässt sich das nicht gefallen.
Weiter habe ich nicht darüber nachgedacht.



Kurze Zeit darauf auf dem Parkplatz, gleiche Frau, gleicher Hund. 
Ich ohne Aufforderung wieder Winnie an die Leine ... aber dann war ich echt stinkig. 
Ihr kranker Hund läuft ohne Leine ... und die anderen müssen ihre an die Leine nehmen aus Rücksicht auf ihren frei laufenden kranken Hund. 
Wenn sie ihren Hund bei sich an der Leine führt, hätte sie DIESES Problem nicht,
 weil ihr Hund dann auch nicht springen kann. 

Rücksicht sollte immer von beiden Seiten kommen.

***

Ich meine was man generell für Erziehungstipps bekommt finde ich schon "daneben" aber auch noch auf fremde Hunde "erziehend" einzuwirken finde ich schon ... absolut daneben ...

Mit Kindern bekommt man manchmal ähnlich "gute" Ratschläge geboten.

Bei mir wecken solche Rat"schläge" nur eines ...
den Fluchtinstinkt.


Morgen gehen wir in die Welpengruppe ... die Hundetrainerin war am Montag bei uns im Haus.
Sie schaffte es, dass Lumpi von sich aus sein Schweineohr auf meinem Schoss geknabbert hat.
Ohne "Alphawurf" und Schnauzengriff.
Einfach mit Geduld und Ruhe - die mir, das gebe ich zu, sehr oft fehlen.



26 Oktober 2011

Missverständnisse ...



Unser Familienzuwachs hat, so scheint es, den falschen Namen.
Lumpi ist das keiner eher ein ausgewachsener Lump oder ein Frechdachs. 

SEINE Sicht ist da natürlich wieder mal anders:

Ich bin kein Lump ... ich bin unschuldig, mache nie was, DIE verstehen das alles falsch. 
Schaut mich doch an, meine unschuldigen Augen:


Ich mach doch gar nichts.
Keiner versteht mich!!! 



Winnies Sicht:

Wenn ich nicht langsam andere Seiten aufziehe, dann macht DER mit mir was er will.
Der macht sich sogar in meinem Körbchen breit ... der kleine Wicht braucht fast mehr Platz als ich. 


Der ärgert mich, zwickt mich, klaut mir meine Knochen. Ich schau einfach nicht mehr hin ...  




Ich werde hier völlig verkannt. DIE verstehen hier nichts!!! 
Nicht mal wenn ich lächle, dann sagen sie ich soll aufhören oder fangen an zu lachen. 
Ihr werdet Euch noch wundern, mit "DIESEM Lächeln" werde ich noch berühmt!!!!!! 



Ein Zentimeter Hund ist mir lieber als ein Kilometer Stammbaum.
(Dana Burnett)



Sie sind beide bezaubernd und bringen jetzt gemeinsam "Schwung in unsere Bude". 




17 Oktober 2011

Es hundelt ...



Am Samstag hatten wir einen kleinen "uiiii - Moment".
Sie schlafen zusammen in einem Korb. 
Nachdem Winnie IHM am Nachmittag mal gehörig ihre Meinung gesagt hat, 
war sein Respekt vor ihr doch etwas größer. 
Aber ihr Körbchen ist einfach zu verlockend,
meistens geht sie, wenn ER kommt. 
Aber dieses Mal, hat sie sich dann doch dazu gelegt.
Ganz vorsichtig, damit sie ihn nicht "platt" macht, der Größenunterschied ist doch beträchtlich.



Das ist sein typischer "Das ist meines, bleib bloß weg - Blick"


Das ist Winnie im gleichen Alter:


Diesen frechen Blick wie ER, hatte sie nicht. 
Mit ihr musste ich nie kämpfen ... aber ER ... hat es faustdick hinter den Ohren. 

Die Welt aus seiner Sicht:

Da, soll ich rein?


das denkst du ... 


Geschafft ... entwischt ... 

Wieso soll ich auf der Decke schlafen? 
Bananenblätter sind soooo bequem, gut dass ihr sie abgeschnitten habt,
keine Ahnung habt ihr Menschen.

Ein Bett im Bananenfeld ...lalala



Immer müssen die Menschen ihren Willen durchsetzen ... ob ich glücklich bin, interessiert die nicht.



Nein, ich schlafe nicht, ich tu nur so, damit die endlich Ruhe gibt ... 


Aus Winnies Sicht:

Musste DAS wirklich sein, dass die DEN anschleppen? 
Es war so ruhig und friedlich hier, ständig nervt DER mich!!!!
Und: Keiner tut was ... 


Da hilft manchmal nur eines:
Augen zu und durch:



Letzte Woche habe ich schon mal einen Warnschuss abgegeben.
Ich bin einfach nach oben gegangen, 
zu "unserem kleinen Prinz". 
DAS habe ich noch nie gemacht. 
Die haben einen richtigen Schreck bekommen und mich  nach unten gelockt ... 
mein Blick war super, wörtlich meinte ich:
"Mir reichts, ich zieh aus ... "
Seitdem verwöhnen sie mich mit Leckerli. 
Auf das Wort "Lumpi" höre ich inzwischen perfekt, wenn das gerufen wird, komme ich sofort.


13 Oktober 2011

Familienzuwachs


Unsere Welt hat sich verändert, wieder mal ... 
denn seit Sonntag ist "ER" da ... 




Er ist ein typischer "Stiangglanda-Hund". Keiner weiß wer mit wem ... wann ...
Der Tierarzt vermutet er ist 6 - 7 Wochen alt.

Im Moment bestimmt er alles hier. 
Und Winnie ist überhaupt gaaaaaaaaar nicht begeistert von ihm. 
Am Sonntag als ich mit ihm ins Auto stieg, sah sie mich an, so nach dem Motto
"Was will denn DER hier?"
Beleidigt war sie auch, Blick nur nach hinten aus dem Fenster. Ignoranz total ...
Benehmen wie ein typisches "Einzelkind".

Aber wehe er winselt, dann kommt sie erstmal und schaut was los ist,
geht aber dann gleich wieder.
Jegliche Spielaufforderung von ihm ignoriert sie und er schaut immer nur, rennt hinter ihr her.

Beim Namen haben wir lange überlegt,
dann hatte mein Mann den Einfall "Lumpi",
DA wussten wir noch nicht, dass DAS die Wahrheit ist. 

So pflegeleicht wie unsere Winnie als Welpe war, ist ER nicht!!!
Sie ist ein Seelchen und er ein richtiger "Lausbua", zwickt, beißt ... knurrt ...
KNURREN ist etwas was Winnie NIE (!!!) gemacht hat.
DAS ist ein typisches Bild:


Sie frisst und er beißt sie inzwischen in den Schwanz.

In Bayern sagt man zu so einem "Rotzleffe"

Er zu ihr in den Korb und wenn es ihr zu viel wird, geht sie.
Glücklich sieht sie dabei nicht aus, denn ER ärgert sie schon wieder, beißt sie in den Schwanz.
Manche "Hundekenner" würden unsere Winnie "souverän" nennen.
MIR tut sie leid!!! 


Ich habe heute bei Nicole gelesen, dass so eine "Zusammenführung" gelingen kann und darauf hoffe ich!!!!

Denn dieser freche Blick, genau das ist ER!!!
Unwiderstehlich ... zumindest für mich.


Doch ich gebe zu, ich habe mich auch schon hinreißen lassen und hab zu ihm "Du Mistvieh" gesagt. 
Aber, er ist gleichzeitig wieder so süß, beim Tierarzt wurde ich gefragt ob das ein Hund oder ein Teddybär ist.


ER findet, dass unser Garten dringend eine "Umgestaltung" nötig hat,
sowas soll man ja nicht lange "aufschieben"


und anschließend dieser Blick, ich habe nichts gemacht:



Ich bin froh, dass wir ihn haben, er lenkt mich ein wenig ab.

Dennoch MAMA Du fehlst mir so sehr!!!!




11 November 2010

Hundekenner ?????? ... und andere Menschen .... :-(((((



Wir hatten am Sonntagnacht einen Wasser"Fall" in der Wohnung. 
Jetzt sollte ein Installateur kommen und diesen Schaden beheben. 
Heute waren sie da, 2 Männer. 
Ich LIEBE es, wenn ich mit jemandem über etwas diskutieren muss, was ich ganz sicher weiß!!!! 

Dieser Fleck käme nicht von der Dusche ... ähm ... oben wurde geduscht und dann kam bei uns das Wasser!!!
Dieser Zusammenhang dürfte doch wohl eindeutig sein?!!!! 
Aber ich bin ja nur ein kleines blondes Frauchen ... 
Sie hätten nur einen kleinen Schaden gefunden an der Dusche und von da käme nicht so viel Wasser. 

Dann kam er in unsere Wohnung .... Winnie zu ihm hin .... sie "begrüsst jeden".
Ich möchte betonen, dass sie niemanden anspringt, sondern "nur schnuppert".
Sie hatte den Schwanz ganz eingezogen ... schon fast angetackert am Bauch ... 
Er geht auf  Winnie zu auf bayrisch "wia a Narrischer ... " 
Winnie winselt schon ... weicht zurück, knallt vor Angst an die Tür ... 

Ich sage "bitte nicht .sie hat Angst.. Winnie geh in dein Körbchen ... "
Er ... jetzt kommts!!!! "Ach so .... ich dachte, das ist mein Hund."
WAAAAAAAAAAAAS?
Er ist in meiner Wohnung und denkt dann, das ist sein Hund .... ?
Wenn er einen Hund hat, müsste er ja wohl wissen was es heißt wenn ein Hund winselt
und den Schwanz eingeklemmt hat bis zum Bauch.



Ich mag das sowieso nicht, wenn jemand auf meinen Hund förmlich "zustürmt". 
Ich meine, da wundern sich dann die Menschen, wenn Hunde knurren und beißen.
Ich möchte betonen, dass Winnie das nicht macht!
Sie winselt eben, das heißt "Nein, bitte nicht, ich habe Angst, ich möchte das nicht."

Ist das das Problem?
Weil Menschen nicht zuhören, 
nicht aufpassen, es ihnen egal ist was Andere denken ... wie es ihnen geht? Nur an ihre eigenen Bedürfnisse denken!?

Ich sage zu etwas "nein", dann meine ich das auch genau so!!!! 
Wenn ich dann trotzdem "mitspiele", heißt das nicht, dass ich das in Ordnung finde.
Nur weil ich dann beim nächsten Mal nicht sofort was sage, heißt das nicht, dass mein "nein" einfach übergangen werden kann.
Wie oft oder wie laut muss ich "nein" sagen, damit ich gehört werde?
1x ... 3x .... 5x .....?


Muss ich erst 
- laut werden 
- wütend werden 
- "ausrasten" oder sogar
- weinen
damit ich verstanden werde?

Ein Kind sagt "nein, hör auf ... ich möchte das nicht ... "
Egal, man macht weiter, weil das ist ja "mein Kind". 
Wie soll das Kind dann lernen, dass "nein" auch nein heißt und dass es sich vielleicht (???) in einem gefährlicheren Moment damit helfen kann.
Wenn doch bei "harmlosen" Spielchen ... Raufereien und Balgereien auch niemand zuhört, keine Reaktion erfolgt.
Wenn das "nein" nicht wirkt, weil "es ist ja nur ein Kind". 

Ich meine, wir haben eine Verantwortung übernommen ... 
für Kinder ... für Tiere. 
Und das heißt, auch mal "zuhören" ... "hinhören". 
Und wenn das Kind "nein" sagt, das auch mal respektieren auch wenn man selbst etwas in dem Moment anders sieht. Wir wollen Kinder doch zu selbstbewussten Menschen erziehen.

Wie soll ein Kind bei uns ein "nein" respektieren, weil es lernt ja, dass "nein" gar nichts heißt.

NEIN heißt nein!
Bei jedem ... Hund ... Katze ... Kind ... Mann ... Frau ... !!!
Bei jedem Lebewesen!!!



02 April 2010

Gesegnetes Osterfest

 Das wird mein letzter Eintrag  für die nächsten Tage.
 
Ich wünsche Euch allen ein gesegnetes Osterfest!!!
Viel Spaß bei der Eiersuche!!!!
Und vor allem wünsche ich uns allen Tage, so wie jeder Einzelne sie sich wünscht.


Das ist der Osterbrunnen bei uns am Ort:

Das ist mein Osterstrauch ... natürlich in diesem Jahr nicht bunt ...  ;-)))




Und dann haben wir heute noch ein GEBURTSTAGSKIND:
Unsere Winnie, sie wird heute 6 Jahre alt.


Unvorstellbar, dass dieser "Quirl" inzwischen schon fast 6 Jahre bei uns ist.
Was war das für ein kleines Wollknäuel, dass ich nach Hause gebracht habe.
Herzlichen Glückwunsch liebe Winnie!!!!