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06 August 2010

Worte die treffen

"Ein Wort ist oft härter als ein Stock."

Wir sprechen miteinander und oft bemerken wir selbst oder unser Gesprächspartner nicht, 
wie sehr manche Worte verletzen.

Am schlimmsten ist es bei einem Streit.
Da werden Worte gesagt, förmlich wie Pfeíle abgeschossen ...
Und die Spitze sitzt!

Worte, die tief verletzen.
Es wird so lange gesucht, bis man die empfindliche Stelle gefunden hat.
"Hab ich dich richtig getroffen ... nein, noch nicht?
Na dann, ich hab noch was zu sagen!"

Schlimm ist es, wenn es bewusst geschieht.
Manche Worte, sie vergiften die Seele, die Beziehung.
Sie sitzen wie ein tiefer Stachel und können niemals mehr zurück genommen werden.
Nichts was man jemals gesagt hat, kann ausgelöscht werden.

Worte können Vertrauen aufbauen aber auch Vertrauen zerstören.

Manchmal wäre es besser einfach zu schweigen ...

Es gibt da eine Geschichte, ich weiß sie nur so ungefähr.

"Ein Mann wollte sich bei seinem Nachbarn entschuldigen,
weil er über ihn Gerüchte in die Welt gesetzt hatte.
Er meinte er würde alles tun, um das aus der Welt zu schaffen.
Der Nachbar fragte ihn ob er 2 Dinge tun würde.
Er wollte alles tun, weil es ihm leid tat.

Die erste Aufgabe war, er sollte Gänsefedern auf dem Weg zu seinem Haus verteilen.
Anschließend sollte er zurück zum Nachbarn kommen.
Die zweite Aufgabe war, er sollte alle Federn wieder einsammeln.
Er sagte: Das ist doch unmöglich, viele Federn sind weg geflogen, die werde ich nie mehr finden.
Siehst du, sagte der Nachbar,
genauso ist es mit Gerüchten und Worten, einmal gesagt, kann man sie nie mehr zurück nehmen."

Jede Verletzung trennt.
Sie zerstört Freundschaften, Familien und
die Liebe zueinander ein wenig mehr.

Kommentare:

  1. Liebe Angelika,
    das hast du sehr schön geschrieben.
    Das ist schon wahr so.
    Dein Text regt mich unheimlich zum Nachdenken an.
    Danke Liebe Grüße
    Silke

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  2. Moin Angelika!
    Sehr nachdenkliche Zeilen - ich hoffe, es ist nicht dir widerfahren?!
    Herzliche Nordseegrüße und ein schönes Wochenende,
    anja

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  3. Liebe Angelika,

    welch wahre Worte... du bringst mich immer wieder zum nachdenken... aber oftmals ist es leider so, daß die Menschen die sich solche Zeilen zu herzen nehmen sollten... lesen die erst gar nicht... schade.

    Wünsche dir ein schönes, ruhiges, friedliches Wochenende und schick ganz liebe Grüße

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  4. Oh liebe Angelika...
    da bekomm ich gleich Gänsehaut.. wie unüberlegt sagt man oft Dinge und tut anderen damit weh.. und es stimmt.. eigentlich ist es nie mehr zum Gutmachen.. Wünsche Dir ein schönes Wochenende Susi

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  5. Ja worte können sehr verletzen aber die Liebe hält einen dann doch zusammen und genau das hast du wieder einmal bewiesen wenn es einen Preis für die liebevollste und verständnissvollste Mama geben würde würdest du ihn bekommen

    Deine Tochter

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  6. Liebe Angelika,
    ja, das hat wohl Wahres an sich- manchmal sagt man vorschnell etwas, oder aber, die eigenen Worte werden vom Gegenüber missverstanden. Denn man kann Gesagtes ja immer unterschiedlich verstehen oder meinen. Und gerade, wenn die Situation vielleicht etwas angespannt ist, kann etwas falsch ankommen.
    ABER, und davon bin ich auch überzeugt: Man soll auch mal eine 5 grade sein lassen können und nicht alles Gesagte für alle Ewigkeiten auf dem Negativkonto abbuchen! Verzeihen ist hier das Stichwort- denn das zeigt Grösse! Und wer von uns ist schon unfehlbar? Jeder hat mal schlechte Phasen oder man erwischt ihn grade auf dem falschen Fuss.... Also soll man nicht immer jedes Wort auf die Goldwaage legen- bestimmt ist man selber auch mal froh darüber, wenn das Gegenüber nicht alles für bare Münze nimmt!
    Ich wünsche dir ein wunderschönes WE, meine Liebe, und sende ganz herzliche Grüsse,
    die Hummelbommel

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