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22 Juni 2011

Pfiade Mama (Teil 1)


Mama ... pfiade ... 






Die Mutter war's. 
Was soll's der Worte mehr?


Das hab ich irgendwo gelesen ... 


Ach Mama, 


es werden Worte folgen
... viele ... 


... nicht jetzt ... 


NOCH nicht!!!



"Letzer Tag" von Bela B.



15 März 2011

Lähmendes Entsetzen ... Hilflosigkeit



Seit Freitag läuft bei uns ... der Fernseher ... die Nachrichten 
Was wir da sehen, verbreitet lähmendes Entsetzen. 


Wer mich kennt, weiß, dass ich .. in solchen Situationen nicht über "Belangloses" sprechen mag. 

Wir hier sind  einigermaßen geschützt vor so einer Katastrophe ... 
Aber darf man das jetzt für sich nutzen? Jetzt drauf schlagen? 
Dieses Entsetzliche jetzt für sich "gebrauchen ... ausnutzen"? 
Ich mag es nicht mehr hören ... dieses "wir müssen abschalten, sofort". 
Warum haben jene Politiker es, als sie an der Regierung ... an der "Macht" waren, nicht gemacht? 
Wie es mich nervt dieses nachher "besser wissen". 
Hat diese Welt im Moment kein anderes Problem?


Hallo???? 
Dort sind Menschen, die haben Angst ... 
Angst ... bald nichts mehr zu essen zu haben ... 
Angst vor Strahlen ... 
Wissen nicht wie es weiter geht ... wo sie morgen schlafen werden ... 
sie frieren ... 
UND: ANGST um ihre KINDER!!! 


Und hier wird eine Debatte über Atomkraftwerke entfacht ... 


Jetzt wirds immer besser ... jetzt sagen die, die den Menschen Angst machen, die dieses unbeschreibliche Unglück für ihre Zwecke nutzen,
  "man sollte dieses Unglück nicht dazu benutzen die Menschen in Angst zu versetzen"
Geht´s noch ?????
Ich kann nur noch den Kopf schütteln ... 
Wollten sie nicht am Samstag noch dieses Unglück NICHT instrumentalisieren?

Vielleicht sollten gerade jene Menschen jetzt mal inne halten, in sich gehen ... 
an die Menschen dort denken .. 
und sollte ihr Glaube es erlauben ...einfach mal zum Himmel schauen und ... beten ... 



Im Moment geht es nicht um uns ... 
nicht wir sind die Leidtragenden ... 
Es sind die Menschen in Japan!!! 
Den angrenzenden Ländern ..
Sie müssen im Moment in dieser Verzweiflung ... 
diesem "nichts tun können" leben. 
Ihnen sollten unsere Gedanken gelten.
Wir sollten uns alle an den Händen halten und an die Menschen denken.

Wenn ich die Bilder sehe, weine ich ... immer wieder ...  
Um die Menschen ... die Kinder, die Tiere ... was wird das alles aus ihnen machen? 


Wir wissen noch nicht was alles "Schlimmes" noch passiert. 
Wir können nur hoffen ... beten ... 


Ich denke zurück ... erinnere mich ... an April 1986 ... 
An die lähmende Angst ... wie es damals für uns war ... ich hatte 2 kleine Mädchen ... 
Ich fühlte mich hilflos angesichts der "Wolke" die da zu uns kam. 
Eine Gefahr die man nicht spüren, nicht riechen, nicht sehen, nicht fühlen kann. 
Trockenmilchpuler ... Spielsand austauschen ... nicht raus gehen, solange die "Wolke" über uns ist ... 
Man machte sich Gedanken "was kann ich meinen Kindern noch geben ... was kann ich noch kaufen ... was noch essen?"
Aber wirklich sagen konnte uns keiner ... nicht mal die "Experten". 


Ich denke an die Menschen in Japan!!!
Ich bete für Euch!!!! 
Und ich weiß, viele Menschen beten  ... !!! 






"Ich schaue auf Herr ...

zu den Bergen von wo mir Hilfe kommt ... 
sie kommt von Dir Herr ... "

I lift my eyes up to the mountain ...
I lift my eyes up ... 



08 Februar 2011



Ein schöner Tag am Samstag ... Sonnenschein ...das macht Lust mal raus zu fahren ... oder ... jemandem eine Freude machen ... jemandem einen Wunsch erfüllen ...




Unser „kleiner Prinz“ wünscht sich ein Haustier ... noch ein Tier hier im Haus, wie schön. Er hatte viele Wünsche ... von Hund, Katze, Maus alles dabei. Aber die beiden sind viel unterwegs, besonders in den Sommermonaten und dann wäre so ein Tierchen viel allein. Und wohin mit dem Hund, wenn alle weg sind? Außerdem haben wir im Moment nur eine Genehmigung der Vermieterin für unsere Winnie. Also nachdenken ... ein Häschen ... da braucht man 2, damit sie nicht vereinsamen und so einen Hasenkäfig mit einem einsamen Häschen im Kinderzimmer finde ich ganz was trauriges. Also auch das nicht ... 
und dann ... kam uns die Idee.


Ein Aquarium, er sollte ein Aquarium bekommen. Natürlich hat er am nächsten Tag im Kindergarten sofort erzählt, dass er Fische bekommt. Also am Samstag los, Fische anschauen, evtl. ein Aquarium kaufen. Nur „mal schauen“ ist in solchen Fällen schwierig. Also habe ich mich entschlossen, er bekommt von uns das Aquarium und die Fische zu Ostern und Geburtstag .. da gibt’s dann jeweils nur noch eine „Kleinigkeit“. Was man eben so „Kleinigkeit“ nennt. Natürlich darf sich die Prinzessin auch was aussuchen!!!


Die Wasserpflanzen, den Kies usw. haben wir in einem Gartencenter gekauft und bei einem großen „Tiermarkt“ hatten sie ganz „zufällig“ ein Aquarium im Angebot. Wir wollten noch dort hin und so ein Aquarium kaufen. Raus aus dem Parkplatz ... seit jenem Unfall im letzten Jahr habe ich ein neues Auto wieder mit „Parkhilfe“.

Ich war schon aus dem Parkplatz raus und sehe plötzlich im Rückspiegel ein Auto auf mich zukommen. Nicht mal die Parkhilfe hat gepiepst so schnell kam das Auto raus geschossen. Plötzlich kracht es, mein Auto macht einen Satz nach vorne. Im ersten Moment war ich sprachlos ... dann Wut ...ich versuche meine Wut zu dämpfen. Der „junge Mann“ erklärte sofort, da sei nichts passiert. Ich zu ihm „sie können doch nicht raus fahren, ich war doch schon raus aus dem Parkplatz“. Ich machte noch ein Foto ... langsam bekam ich meine Wut wieder unter Kontrolle.

Da gibt er so Sätze von sich, die mich echt sprachlos machten ...
„Da ist nichts passiert, das hatte ich schon öfter“
Bitte? Öfter? Wie fährt der denn? Ohne Rücksicht ... wird schon gut gehen?
Und dann als ich ihm erklärte, dass das Auto erst 5 Monate alt ist.
„Die Autos von heute müssen das schon aushalten“.
????? Ach? Und dann kann man fahren wie man will.
Nachdem ich mich überzeugt hatte, dass es nur ein Bagatellschaden ist, bzw. wahrscheinlich raus poliert werden kann, ließ ich ihn fahren. Natürlich notierten wir uns das Kennzeichen.

Ich bin wirklich heute noch sprachlos. Mit welcher Unbekümmertheit manche Menschen Auto fahren. Geht schon ...nicht so schlimm. Keine Rücksicht auf Andere. Auf deren Eigentum, deren Gefühlswelt. Spaß hatten wir keinen mehr an dem Aquarium. Und!!!! Ich hatte hinten ein Kind im Auto. Interessiert nicht. Nicht mal fragen ... "geht es dem Kleinen gut?". Meine Enkelin wollte nach jenem Unfall im Sommer nicht mal mehr mit mir sprechen. Weil „die Granny (also ich) hat einen Unfall gehabt“. Selbst die Versuche ihrer Mama, dass ich nichts dafür konnte, halfen da nichts.

Jenen Unfallfahrer von damals, ihn habe ich noch einige „Male“ genau an jener Stelle, wieder aus dem Feldweg fahren sehen. Mit der gleichen Unbekümmertheit, ohne zu schauen. Schon 2 oder 3 Tage später wäre er mir in das Auto meines Mannes gefahren, wenn ich nicht gebremst hätte.
Bei dem Unfall damals schob er die Schuld auf den Bauern, weil man durch die Bepflanzung im Feld die Strasse nicht sieht. Hallo???? Gehts noch??? 
Wenn man nichts sieht, sollte man vielleicht langsam fahren???? 
Über solche Menschen kann ich wirklich nur den Kopf schütteln.
Ist denen nicht klar, dass auch „nur ein leichter Unfall“ die Menschen psychisch belastet? Dass es belastet wie unbekümmert manche Menschen mit dem Leben anderer „spielen“. Ein Auto ist kein Spielzeug!!! Man kann andere damit verletzen!!!

Genau jene sind es, so wie es mir gestern wieder passiert ist ...
Ich fahre in unseren Ort rein ... mit 60 ... was ja eigentlich schon zu schnell ist ... und werde von jenem der schon einige Zeit drängelnd hinter mir her fährt überholt. Wenn da ein Kind ... ein Tier über die Strasse läuft ... darüber mag ich nicht nachdenken.

Wie gehen Menschen mit anderen Lebewesen um?
Auch mit Tieren ... was ich manches Mal sehe ... lese ... lässt mich nur noch den Kopf schütteln ...

Wenn man sich in ein Auto setzt ...
Wenn man sich ein Tier anschafft ...
Wenn man Kinder hat ...
Wenn man einen Partner hat ...
Die Liste ließe sich endlos weiter führen ...
... dann ... ja dann hat man auch Verantwortung.

Aber dann wird diese „Verantwortung“, wenn man darauf hin gewiesen wird, mit „schnellen Worten“ verdrängt. Man möchte nicht „diskutieren“. Schnell darüber hinweg sehen ... denn ansonsten müsste man ja mal nachdenken über sich selbst.
Das ist wie ein „in den Spiegel schauen“, vielleicht sollten wir alle das mal öfter tun. Es ist doch nicht schlimm Fehler zu machen. Schlimm daran ist, es nicht zuzugeben!!!!! 


04 Februar 2011

Ein kleines Mädchen

Nach langer Zeit ...  bin ich wieder mal hier ... 
Mir gehts nicht so gut ... aber jemand hat mich "augeweckt", 
mir gezeigt, dass ich  fehle ...  dieser Beitrag "hängt" bei mir schon sehr lange ... schon vor Wochen habe ich ihn geschrieben ...... 


Mein kleines Mädchen ... 
vor einigen Wochen hattest Du wieder Geburtstag.
Jetzt bist Du schon 5 Jahre alt und niemand sieht mehr was Du für ein kleiner Winzling“ warst. 
Und vor allem unter welch dramatischen Umständen Du zur Welt kamst.

Wir waren zu der Zeit wieder mal im Umzugsstress. Am 28.12. wollten wir umziehen. Uns war klar, dass dieses Weihnachten nicht besonders gemütlich werden würde. Weihnachtsstimmung zwischen gepackten Kartons. Ca. 1 Woche vor Weihnachten wurde bei Deiner Mama eine Schwangerschaftsvergiftung diagnostiziert. 
Da Dein Papa arbeiten war, holten wir Mama zu uns, damit sie nicht allein sein sollte. 
Angst hatte ich um sie .. um Dich, um Euch!!! Aber ich durfte sie nicht zeigen, vor allem nicht Deiner Mama!!!


 2 Tage vor dem Hl. Abend waren wir wieder beim Frauenarzt und er meinte, dass Deine Mama ins Krankenhaus müsse. Ein Drama für sie ... sie hasst Krankenhäuser und dann noch so kurz vor Weihnachten. Nach einigen Umwegen ... und vielen Tränen hatten wir (Dein Papa und ich) sie ins Krankenhaus gebracht.

Am Hl. Abend wollte sie unbedingt bei uns sein und so vereinbarte sie mit den Ärzten, dass sie auf eigene Verantwortung nach Hause darf. Aber sie musste stündlich Blutdruck messen  und bei hohen Werten sofort wieder ins Krankenhaus kommen.
 Hinzu kam, dass sie täglich im Krankenhaus zur Kontrolle musste. 


Deine Tante besorgte sofort ein Blutdruckmessgerät in der Apotheke und ich holte Euch beide“ ab. Der Hl. Abend verlief ganz friedlich und schön. Am nächsten Tag fuhren wir wieder ins Krankenhaus. Die Ärzte waren sehr besorgt und wollten unbedingt, dass Deine Mama im Krankenhaus bleiben solle. Aber sie wollte nicht ... nichts half. Mir war das Risiko zu groß. Wir wohnten zu dieser Zeit  sehr abgelegen auf dem Land. Deine Mama brachte ich unter Tränen von uns beiden zu Deinen „anderen Großeltern“, die in München lebten.

Wir packten weiter ... Umzugskartons. Viel von unserem "Rest" packte Deine Tante, da ich so viel wie möglich bei Euch sein wollte. Ich machte mir große Sorgen. Am nächsten Tag fuhr Deine Mama ins Krankenhaus, Mittag kam der Anruf, dass die Entbindung eingeleitet werden solle. Ich fuhr zu Euch ... ließ Umzug Umzug sein, ich hätte nicht gekonnt ... konnte an nichts anderes mehr denken als an Euch beide. 
Als ich im Krankenhaus ankam, war nichts ... gar nichts ... sie nahmen Deiner Mama Blut ab und meinten, es könnte noch Tage dauern bis Du kämst. Ich war einigermaßen verwundert ...konnte nicht verstehen  wie das zusammen passt. Warum man sich jetzt "Zeit ließ", Du aber 5 Wochen zu früh zur Welt kommen solltest.


Eine Ärztin sagte, dass nach der Entbindung für Dich die Gefahr vorbei wäre, aber für Deine Mama nicht. Einige Zeit später erklärte man uns, wenn die Leberwerte sich weiter verschlechtern würden, dann würdest Du „geholt“. Die Zeit verstrich, nichts passierte. 
Plötzlich wurde alles ganz hektisch ... Deine Mama musste die Einwilligung für die OP unterschreiben, wurde schon vorbereitet, aber keiner sagte etwas. Dann kam die Ärztin, meinte die Werte hätten sich stark verschlechtert, sie würden jetzt einen Notkaiserschnitt machen. Deine Mama weinte ganz fürchterlich. Es ging alles plötzlich rasend schnell.

Dein Papa und ich ... wir beruhigten uns gegenseitig, zumindest versuchten wir es. Nach einiger Zeit brachten sie Dich. Ich sehe Deinen Papa noch heute vor mir ... 
mit Tränen in den Augen ... er freute sich so ... dass Du gesund und munter warst ... 
es Dir gut ging. Aber ich machte mir immer noch große Sorgen ... 
Es hieß doch, für Deine Mama bestehe nach der Geburt erst mal die Gefahr weiter. 
Es kam ein Kinderarzt, meinte Dir gehe es den Umständen entsprechend gut, nahm Dich mit auf die Kinderintensivstation, da Du zu früh warst und in den Brutkasten solltest.

Ca. eine ¾ Stunde nachdem Du weg warst, brachten sie Deine Mama. 
Ich war so froh ... sie zu sehen ... sie redete auch schon ... aber ganz komisch ... ganz merkwürdig, als wenn sei betrunken wäre. Ich fragte die Hebamme, sie meinte das käme von der Narkose. Ich konnte mir das nicht recht vorstellen, hatte ich doch knapp 5 Monate vorher Deine Tante nach ihrem Kaiserschnitt erlebt und die war ganz anders. 
Deine Mama war an Geräten angeschlossen. Irgendwie wurde die Hebamme hektisch ... Deine Mama war eigentlich ganz fröhlich, fragte immer nach Dir, aber immer in diesem merkwürdigen Ton ... Ich fragte immer wieder woher das käme. 


Eine Ärztin kam ... Dein Papa meinte leise zu mir, „schau mal auf den Monitor ... der Blutdruck ... „ Ich war entsetzt, der Wert war bei ca. 200 ... die ganze Atmosphäre war äusserst angespannt ... völlig hektisch und überdreht. Plötzlich meinte die Ärztin zur Hebamme „was haben sie ihr denn bisher gegeben“. Da sagte die Hebamme ... „Mineralien“. Die Ärztin reagierte äußerst gereizt und meinte „jetzt geben sie ihr mal was richtiges, was soll denn das, das Kind ist doch jetzt da“. Die ganze Situation ... Dein Papa und ich standen am Ende des Bettes und hielten uns an den Händen. 
Es wirkte alles so verzweifelt, als wenn das medizinische Personal selbst völlig überfordert wäre. Plötzlich erklärte man uns, wir sollten das Zimmer verlassen. 
In dem Moment brach alles zusammen ... man bekommt Angst, Panik ... weiß genau, dass es jetzt um Leben und Tod geht. Das unbeschreibliche wird bewusst. 
Ich weinte ganz schrecklich  ... Dein Papa stand neben mir ... wir waren so verzweifelt ... diese Gefühle sind nicht zu beschreiben ... nicht erklärbar ... die ganze Dramatik der Situation ...  Die Ärztin kam und meinte, dass die Lage sehr ernst sei. Wir wagten nicht zu fragen ... das Wort „Lebensgefahr“ nicht in den Mund zu nehmen.

Nach einer gefühlten Ewigkeit, kam eine Schwester und meinte, einer von uns könnte wieder in das Zimmer ... ich sah Deinen Papa an ... er mich und sagte „geh du rein“. 
Ich war so froh, dass ich zu Deiner Mama durfte. Sie redete noch immer in diesem merkwürdigen Ton. Man erklärte mir, dass Deine Mama auf die Intensivstation müsse, sie hier so eine Einrichtung nicht hätten und sie daher mit dem ärztlichen Notdienst ins nächste Krankenhaus gebracht würde. Ich fragte, ob Dein Papa nicht auch wieder rein könne, er mache sich doch auch Sorgen. Er kam, wir sahen uns beide mit Tränen in den Augen an ... uns war nicht klar, ob Deiner Mama die ganze Dramatik, die ganze Situation bewusst war. Jetzt hieß es auf den Krankenwagen warten. Die Hebamme war fast ständig im Zimmer, die Ärztin kam immer wieder. Nach ca. einer Stunde kam der Krankentransport, wir halfen noch Deine Mama auf die Liege zu befördern und fragten ob wir mit könnten. Man erklärte uns sofort, dass das nicht ginge, gab uns die Telefonnummer der Klinik, wir verabschiedeten uns und waren allein. 


In dem Moment wurde uns alles bewusst. Die Sprachlosigkeit, in der man im ersten Moment ist ... wir gingen zum Auto, ich fuhr Deinen Papa zu Deinen Großeltern, wir hatten mit „daheim“ immer wieder telefoniert ... sie wussten also alle in etwa was los war. Es war jener Winter mit dem vielen Schnee. Aber ich kam noch gut nach Hause ... erst als ich die Tür aufsperrte „brachen bei mir alle Dämme“. Ich war entsetzlich verzweifelt, wusste doch nicht was jetzt mit Deiner Mama ist ... wie es weiter geht ... die Gefahr bestand noch immer ... ein wenig konnte ich schlafen ... schon morgens um 6 Uhr wollte ich in der Klinik anrufen, wagte es aber nicht. Um mich abzulenken, packte ich wieder Kartons ... schließlich sollte am nächsten Tag der Umzug sein .. morgens ca. 7Uhr rief ich in der Klinik an, man sagte mir, dass es Deiner Mama besser gehe und sie am Vormittag noch zurück in die Frauenklinik käme. Meine Erleichterung ist unbeschreiblich gewesen ... so froh ... aber ich wollte sie sehen, musste sie sehen ... Deine Mama ... ich wusste eher hätte ich keine Ruhe … und so fuhr ich … am Mittag zu ihr. Sie sah schrecklich aus ... aber es ging ihr besser. Zum ersten Mal durfte ich Dich besuchen ... Dich sehen ... jetzt kam die große Freude, die Tränen ... auf den Arm wollte ich Dich nicht nehmen, weil Deine Mama Dich noch nicht gesehen hatte und ich wollte, dass sie nach Deinem Papa die Erste sei.

Du warst so winzig, so klein. Sie hatten Dir eine gelbe Mütze aufgesetzt. Die wirkte so riesig im Gegensatz zu Dir. So ein kleines Bündel Leben.





Das Gefühl zusehen zu müssen, wie das eigene Kind in Lebensgefahr schwebt ist unbeschreiblich. Es ist als ob das eigene Leben in dem Moment ein Stück verschwindet, alles andere tritt in den Hintergrund. Mir sagte mal jemand ein paar Monate später „das ist ja jetzt vorbei“. Nein, das ist nie vorbei, dieses Gefühl, diese Momente vergesse ich nie. Man taucht immer wieder bei Erinnerungen in diese Gefühle ein. 


Nie werde ich jene schlimmen Stunden vergessen!!!

Trotz der vielen schlimmen Stunden ...


Mein Mädchen, 
es ist so schön, dass es Dich gibt!!! 




Du kleiner Mensch ganz ohne Ahnung,
was Leben heißt und Leben ist,
du bist uns eine ernste Mahnung,
weil du des Lebens Sinnbild bist.
Drum wünschen wir dir für dein Leben:
lass Gott dir Ziel und Richtung geben.

Verfasser unbekannt
 



23 Dezember 2010

Frohes gesegnetes und friedliches Weichnachtsfest



Nachdem wir nun alle  langsam etwas zur Ruhe kommen sollten ... und ich auch möchte,
wird das heute mein letzter Beitrag vor den Feiertagen und für dieses Jahr. 
Ich werde Euch allen auf Euren Blogs persönlich ein schönes Fest wünschen.
Falls ich jemanden vergessen, bzw. übersehen sollte, bitte nicht böse sein, das ist dann keine Absicht!!!


Unsere beiden "Kripperl" sind jetzt soweit fertig und stehen auch schon. 

Das ist die "neuere" ... mit dem Schäferwagen und den selbst gemachten Figuren
sie steht in unserer Wohnküche



Das ist unsere "ältere", sie steht immer im Wohnzimmer



Beide Kripperl hat mein Mann selbst gebaut und ich sehe sie mir immer wieder gern an. 
Die "neuere" hat er in einer mehr oder weniger "Nacht und Nebel - Aktion" gebaut, 
weil "Frau" neue Figuren gekauft hat und die doch unbedingt eine Heimat brauchten ;-))) 

Gestern wurde uns dieser nette Geselle in den Garten gestellt ... 
Ich hoffe, dass er trotz dem Wetter noch einige Zeit bei uns bleibt!!! 

  

Unsere Winnie ist auch ein kleiner Schneemann ;-)))

  
Dieses Päckchen ging bereits am Samstag auf die Reise zu meiner Mutter.
Ein paar Kleinigkeiten wurden darin verschickt.
Ich hoffe sie freut sich darüber.
Es ist schwierig sie zu beschenken, das war es früher schon als sie noch nicht krank war.
Und jetzt ... dürfen es nur relativ "wertlose" Dinge sein, weil in dem Heim so viel "verschwindet".

Um Missverständnissen entgegen zu wirken, möchte ich folgendes kurz richtig stellen.:
Es verschwinden keine wirklichen Wertgegenstände, sondern einfach Erinnerungsstücke an denen mein Herz hängt. Mit "wertlose Dinge" meinte ich solche, die nicht mit Erinnerungen behaftet sind. Und diese Gegenstände verschwinden mit Sicherheit auch nicht aus bösem Willen, sondern weil vielleicht (???) ein Bewohner, eine Bewohnerin denkt das wäre ihr Eigentum. 
Ich habe das auch noch näher bei Tanja in ihrem Blog (den ich im übrigen sehr mag) versucht zu klären. 
Ich wollte hier niemandem etwas unterstellen sondern eigentlich nur erklären, warum das Päckchen so klein ist. 



Unser Baum steht auch schon ... nachdem mir vor einigen Jahren die elektrischen Kerzen so richtig Stress gemacht haben,
schmücken wir den Baum am Wochenende vor dem Fest.
Ich hatte die Kette vor dem schmücken getestet, alle Kerzen brannten.
Nach dem schmücken ... nix mehr ... beide Ketten kaputt.
Ich bin los gefahren ... am 23. (!!!) und die Auswahl war natürlich noch riesig ...
 nur die gaaanz teuren und die gaaanz billigen.
Um nicht nochmal los fahren zu müssen, kaufte ich 2 der ganz billigen.
Daheim stellte ich dann fest warum die so billig waren ... das Kabel zwischen den "Kerzen" war gaaanz kurz. Ich wieder los gefahren und nochmal 2 gekauft.
Und darum ...wird seitdem der Baum schon früher geschmückt.
Die Lichter werden aber erst am 24. angemacht ... nur vorher beim schmücken 1x zum testen ;-)))



In diesem Jahr ist der Baum wieder etwas weniger weiß als letztes Jahr. 
Ich hatte anfangs viel weiß drauf und irgendwie erschien er mir dann zu "einfarbig". ;-))) 
So ändert sich das immer wieder. So kamen meine "alten Anhänger" wieder zum Vorschein.
Den beiden "Mädels" wird es gefallen ... schließlich sind viele Anhänger schon fast 30 Jahre alt.
Ich mag diese kleinen Holzanhänger ... schon seit Jahren ist unser Baum so geschmückt.



Der Baum selbst  ist so wie ich ihn mag ... nicht perfekt. Als ich noch jünger war, musste der Baum immer aussehen sie "gemalen". Heute mag ich lieber die nicht perfekten, die, die vielleicht sonst keiner möchte.
Der von diesem Jahr ... mein Mann meinte beim kaufen "da steht einer der hat nur eine Spitze ... "
Aber nein, ich wollte den mit den 2 Spitzen ;-))) genau der sollte es sein ... 


Anfangs als ich meinen Blog ganz neu hatte, dachte ich "das wird niemand interessieren". Und relativ schnell haben sich Leser hier bei mir eingefunden. Manche sind geblieben, manche nicht oder nur im "stillen". 
Ich danke allen die mich in diesem Jahr hier auf meinem Blog und in der Blogwelt begleitet haben!
Besonders für die vielen netten Worte und die Anteilnahme in so manch schwierigen Zeiten!


Ich wünsche allen
- auch den "stillen Lesern"- 

 *ein ruhiges und gesegnetes Weihnachtsfest!!!! 
*viele Geschenke und vor allem viel Freude miteinander 
und eine ganz schöne Zeit mit Euren Lieben!!! 


17 Dezember 2010

Allerlei ... gebasteltes, gestricktes und Winterbilder


Ich kann mich einfach nicht entschließen, sie abzuschneiden: Ich glaube die "muss" überwintern ;-)))



Wir waren vor 2 Wochen am Weihnachtsmarkt. Da gab es ein Vogelhäuschen, so schööööööööön 
rostig ;-))) Wir sind 3x dran vorbei gegangen. Dann konnte ich meinen Mann überzeugen, dass ich das 
haben muss!!!!!!!!!!

Am nächsten Tag erzählte ich unserem "kleinen Prinz", dass wir jetzt auch ein Vogelhaus haben. 
Ich zeigte es ihm ... und jetzt kam ein typischer "Männerkommentar"   ;-)))
"das hat aber viel Rost"   ;-))))   Mein Mann hat nur gelacht ... weil der könnte auch von ihm sein.


Meine beiden Jacken sind auch fertig: 



Meine Krippenfiguren sind fertig. 
Die ersten habe ich mit "Figurenkegel" gemacht, denn unsere gekauften "Origninale" sind auch so hergestellt. 


Dann wurde ich "mutiger" und habe die erste "frei Hand" gemacht. 

Aber auch noch in Kegelform. 


Dann wollte ich einen der liegt und das ging mit der Kegelform ja nicht. 
Also, versuchen und das ist das Ergebnis.



Er ist mein Liebling:


Noch ein König


Und leider ist mir bei ihm gestern das Gesicht nicht gelungen.
Ich hatte es nochmal abgewaschen und musste dann mit "hautfarbe" drüber.
Jetzt ist sein Gesicht aber sehr hell.
Es könnte durchaus sein, dass bei ihm nochmal der Kopf ... runter kommt ... 


Unser "Ersatzherd" ist angekommen. 
Vielleicht kann ich am Wochende schon mit ihm kochen. 

Ich wünsche Euch ein schönes 4. Adventswochende.



15 Dezember 2010

Glaube mir ... ich hab Dich lieb!



Heute ist er wieder, jener Tag, es wiederholt sich ... und immer wieder ist es doch so gegenwärtig ...

Du warst nicht mehr da. 
So viele Jahre hatte ich Angst davor, sogar oft geträumt, dass Dir etwas passiert, Du krank sein würdest. 
Und plötzlich war er da, jener Tag und es ist schlimmer als man es sich vorstellt.

Es schien Dir besser zu gehen in diesem Jahr. Wir hatten Hoffnung, haben wahrscheinlich auch verdrängt. 
Und nachdem das Unbegreifliche am 23.August passiert ist, war ich so mit mir selbst beschäftigt. 
Und Du ... ich glaube ab diesem Tag hast Du Dich aufgegeben.
Und ich habe es übersehen!


Es war ja nicht das Einzige was in diesem Jahr mein Leben auf den Kopf gestellt hat. 
Die Trennung, die Fortbildung ... mit Deinen „Madl´n“ allein.

Niemand hat darüber nachgedacht, dass auch Du leidest, dass auch Dir sein Tod nahe geht.
Alle haben nur an Mama gedacht. Es war ihr Sohn und Du warst „nur“ der Stiefvater. 
Du hast ihn geliebt. 
Am 28.8. bei der Beerdigung habe ich das zum ersten Mal verstanden. 


Aber auch ich habe nicht an Dich gedacht. 
Ich habe nicht gedacht, dass Du so „mitgenommen“ bist. 
Nicht daran, dass Du so krank warst. Ich hab es wohl gewusst aber nicht gesehen. 
Ich war zu sehr gefangen in meinem eigenen Schmerz, meinem eigenen Leben , das sich in diesem Sommer so sehr verändert hatte. 
Ich war damit beschäftigt, den Tod meines Bruders zu verkraften.
Es überhaupt zu glauben, dass das Wahrheit ist.


Ich habe mich nicht um Dich gekümmert. Nicht bemerkt, dass es Dir immer schlechter geht. 
Ich war so eingesperrt in mir selbst. 
Hatte zu tun, mit den beiden Mädels, mit mir und dann noch diese Fortbildung, 
die ich zu einer Zeit geplant hatte, als ich noch „in der Spur“ lief. 
Ich wollte sie doch auch machen, wollte, dass Du stolz auf mich bist. 
Und dabei habe ich Dich übersehen ... nicht bemerkt ... wie sehr Du auf mich gewartet hast.


Verzeih mir bitte Papa!!!!

Du warst für mich, der Ruhepol in meinem Leben.
Mein Tröster, den ich angerufen habe, wenn ich Probleme hatte. Und ich hatte viele.
Ich wusste, Du bist mein Fels in der Brandung.



Ich habe Dich im Stich gelassen.
Dafür gibt es keine Entschuldigung.

Als es fast zu spät war, als es Dir schon sehr schlecht ging, wurden mir Vorwürfe gemacht. 
Nein, nicht von Dir, niemals von Dir, Du hättest nie etwas gesagt!!! 
Mama erzählte mir, dass Du mehrmals gefragt hättest, warum ich nicht komme. 
Wieso ich Euch nicht besuche.

Mir wurde das auch später noch häufig vorgeworfen. 
Noch heute höre ich den Satz Deiner Schwester in mir  „du kommst ja immer zu spät“. 
Sie und ihr Mann sie wollten 4 Tage vor Deinem Tod nicht glauben, wie schlecht es um Dich steht. 
Haben mir bei dem Telefonat nicht geglaubt, dass sie Dich jetzt besuchen müssten, wenn sie Dich noch mal sehen wollen. 
Ich hatte ihnen erzählt, dass ich mit dem Arzt gesprochen hätte.
Wirklich geglaubt haben sie mir nicht. 
Sie waren entsetzt als sie Dich dann gesehen haben. 

Deine letzten Tage ... ich war so viel bei Dir wie ich konnte. Von morgens bis abends.
Es war so schlimm zuzusehen, wie Du förmlich „verschwindest“.
Deine Schmerzen, Du warst „unleidlich“, teilweise auch ungerecht, was ich von Dir überhaupt nicht kannte. 
Ich weiß noch jenen Vorfall mit den Tabletten. 
Ich sollte Dir Tabletten besorgen ... wollte aber doch bei Dir sein.
Jede Minute die möglich war wollte ich mit Dir verbringen.
Wahrscheinlich dachte ich, so etwas noch nachholen zu können. 

Also bin ich zu einer Krankenschwester gegangen. 
Sie gab mir sofort Schmerztabletten für Dich, weil es ... Du solltest bekommen was Du wolltest ... 
Ich kam zurück, war so stolz Dir zumindest jetzt helfen zu können. Dir einen Wunsch erfüllen zu können. 
Du hast mich förmlich „zur Schnecke gemacht“. Das warst Du nicht, so kannte ich Dich nicht. 
Alle standen da, Deine Schwester, ihr Mann, wir waren an jenem Tag zu fünft an Deinem Bett. 
Und alle haben es gehört. Du wolltest die Tabletten nicht von der Klinik, weil Du dachtest die Ärzte gäben Dir dann später keine mehr. 
Du wusstest nicht, oder wusstest Du doch und wolltest es uns nicht merken lassen? 
... dass sie Dich aufgegeben hatten. 
Mir kamen durch Deine Worte die Tränen, ich wollte nicht, dass Du siehst, dass ich wegen Dir weine. 
Bin raus gegangen, ganz langsam. 
Mama kam hinter mir her. 
Sie sagte „reg dich nicht auf, er weiß nicht dass er dir damit weh tut. 
Er hat Schmerzen und wird dadurch ungerecht.“ 
Sie sagte Du hattest gefragt was ich hätte.
Da meinte Mama „die ist raus, weil sie so lachen muss, weil du so schimpfst.“ 
Ich war und bin ihr noch heute dankbar dafür.

Noch heute muss ich bei dem Gedanken an diese "Geschichte" lächeln.

Es ging so schnell ... Täglich war etwas anderes.
Sogar die Ärzte waren über Deinen raschen „Verfall“ überrascht. 
Am Donnerstag den 10. sagten sie mir, dass es wahrscheinlich noch einige Monate so gehen würde, 
Du aber nicht mehr nach Hause kämst

Aber ... ich glaube, Du wolltest einfach nicht mehr.
Das mit Günter ... war zu viel für Dich.


Schon am nächsten Tag rief mich der Arzt an, ich solle kommen, Dir ginge es zusehend schlechter. 
An diesem Tag hätte ich um 10 Uhr eine Prüfung schreiben sollen..... ich bin um 8 Uhr bei Dir in der Klinik gewesen. 
Du solltest gerade zum Augenarzt gebracht werden. Aber Dir galt nur die Sorge was mit meiner Prüfung ist. 
Es wurde festgestellt, dass Du auf dem einen Auge bereits blind bist.. Dass sie nicht wissen wie lange noch ... vielleicht einige Wochen ... 
es war  Freitag, der 11. Dezember!!!
Die Prüfung habe ich an diesem Tag nicht geschrieben. 
Ich bin noch zur Schule gefahren, aber dort brach ich zusammen. 


Ich wollte einfach nur bei Dir sein!


Es ging so schnell. Am 14. Dezember war ich den ganzen Tag bei Dir. 
Am 13. waren noch Deine beiden „Madl´n“ da. Du hast Dich gefreut als Du die beiden gesehen hast.



Am 15. Dezember bist Du ... am Morgen um 5 Uhr kam der Anruf. 
Du wärst aufgestanden, zusammen gebrochen und gestorben. 
Ich bin ins Krankenhaus gefahren, ich hab Dich noch gesehen. 
Ich bin so froh, dass ich diese Möglichkeit hatte.
Ich konnte mich noch verabschieden von Dir!!! 



Aber ich konnte Dich nicht mehr um Verzeihung bitten. 
Ich konnte nicht mehr erklären, was mir doch so sehr auf der Seele lag.
 Wie sehr ich bedauere Dich so enttäuscht zu haben. 
So viele Worte bleiben ungesagt und nie mehr die Möglichkeit sie auszusprechen. 
Nie mehr können wir darüber reden. Nie mehr kann ich erklären. 
Wahrscheinlich hatten sie recht, ich kam wieder mal zu spät. 
Du warst kein großer Redner. 
Deine Augen haben gesprochen, ganz viel konnte ich darin lesen. 
Aber wenn Du gesprochen hast, dann waren das keine leeren Worte.


Warum habe ich Dich in Deinen letzten Tagen nicht um Verzeihung gebeten?
Warum habe ich nicht gesprochen?

Jetzt ist es zu spät. 
Ein Versäumnis das nie mehr rückgängig gemacht werden kann. 

Ich hätte reden sollen. 
Ich habe es nicht getan. Vielleicht weil es die Endgültigkeit gezeigt hätte?
Ich hatte Angst. 
Wusste nicht was ich mir wünschen sollte. 
Dass Du sterben darfst und von Deinen Schmerzen erlöst bist?
Aber ich wollte Dich doch bei mir behalten. 
Es ist so schwer, dieses "zusehen" müssen ... 



Wie sehr ich Dich geliebt habe!!!
Und doch habe ich übersehen wie sehr Du mich in Deinen letzten Wochen gebraucht hättest. .


Ich habe Dich im Stich gelassen.

In Deinen letzten Wochen ... Monaten, habe ich als Tochter versagt.

Diese Schuldgefühle trage ich noch heute mit mir.

Ich selbst werde mir das nie verzeihen!!!

Bitte verzeih Du mir Papa!!!

Ich liebe Dich Papa!!! Du fehlst mir ... !!!!